Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Der Generationentreff Enger und der GC Varus e.V. haben ein gemeinsames Projekt "Inclusion Golf vom Anfang bis zur Platzreife" auf der Golfanlage des GC Varus, gestartet. Es ist ein Inclusions-Projekt für Menschen mit geistiger Behinderung, welches von der Aktion Mensch und dem Schirmherrn Peter Neururer als auch dem Kreissportbund Herford mit unterstützt wird.

Es handelt sich hierbei für die Teilnehmer*innen um ein kostenfreies Angebot.

In Deutschland leben nach aktuellen Zahlen 9,3 Prozent der Bevölkerung mit einer Schwerbehinderung. Von einer „Randgruppe“ kann also nicht gesprochen werden. Gefragt sind vielmehr Kreativität, Ideen, Lösungen und Angebote, wie wir unsere Golfplätze verstärkt für diese Mitspielerinnen und Mitspieler öffnen und sie in den Golfsport mit seinen einzigartigen Vorzügen integrieren können.

Der Sport leistet einen wichtigen Beitrag auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft im Sinne der UN­Behinderten-rechtskonvertion.

Er leistet vor allem einen unschätzbaren Beitrag dafür, dass Behinderung als ein Teil der Vielfalt menschlichen Lebens wahrgenommen wird. Er hilft Menschen mit Behinderung, Vertrauen in die eigenen Stärken zu gewinnen, stärkt die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung, gibt ihnen Motivation, Kraft und Energie und fördert das Gefühl von Zugehörigkeit und gleichberechtigter Teilhabe.

Die Verantwortlichen vom Generationentreff Enger danken der Aktion Mensch, dem Betreiber „Hof Düsterberg“ und dem „GC Varus e.V.“, dass sie sich auf diesem wichtigen Weg engagieren, indem sie sich die Inklusion von Menschen mit Behinderung als ein Thema im GC Varus e.V. gesetzt haben.

Der GC Varus möchte mit Unterstützung einiger Mitglieder neue Wege gehen. Golf für Menschen mit Behinderung geht uns alle an.
Nicht behinderte Menschen erleben das Golfspiel nach einer solchen Runde etwa mit Prothesenträgern, Blinden, Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Rollstuhlfahrern völlig neu und sehen viele Dinge des Lebens anders als vorher. Inklusion ist zweifellos ein Gewinn für alle Beteiligten.

Niemand kann die Bedeutung des Golfsports für Menschen mit Behinderungen besser beschreiben als die Betroffenen selbst:
• „Menschen mit ganz unterschiedlichen körperlichen oder mentalen Voraussetzungen können den Golfsport ausüben“.
• „Ein wunderbares Gefühl“
• „Neben allen gesundheitlichen Effekten ist es vor allem Gemeinschaftsgefühl, das mich bei den Behindertengolfern so fasziniert“.

Mit der Schirmherrschaft von Peter Neururer gewinnt das Projekt auch eine besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Zwei von zahlreichen Gründen, warum sich die Golfclubs dem Thema Inklusion öffnen sollten, sind:

„Durch mehr Offenheit, Ansprache und Angebote für gesundheitlich gehandicapte Sportlerinnen und Sportler können die Golf-Anlagen das Interesse von weiteren Zielgruppen und neue Mitglieder gewinnen“.

„Das gemeinsame Golfspiel (vom Training bis zu Turnieren) und das gesellige Zusammensein von behinderten und nichtbehinderten Menschen bringt neue Impulse für das Clubleben und hilft den Mitgliedern, viele Dinge des täglichen Lebens in einem anderen Licht zu sehen.“

Günter Niermann