Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Die Kooperationsgemeinschaft Kraftquellen in der Demenz, Kreissportbund Herford, Demenzverbund Herford und MuM aus Bünde haben zu einem Vortrag "Ehrenamtliches Engagement im gesellschaftlichen Wandel - Gewinnung und Bindung junger Menschen" am 27.02.2020 ins Kreishaus in Herford eingeladen und ca. 50 Besucherinnen und Besucher, ob Jung oder Alt, aus den Bereichen Sport, Feuerwehr und Soziales folgten der Einladung.

Markus Tönsmann und das J-Team

Markus Tönsmann vom Demenzverbund Herford führte durch das Programm welches zunächst, sicherlich etwas ungewöhnlich, mit einem Gedicht von Anna Lena Hübner eröffnet wurde. Es folgten die Grußworte des Landrates des Kreises Herford Herr Jürgen Müller und dem Geschäftsführer vom Kreissoportbund Herford Herr Nils Wörmann.

Dann wurden 2 Möglichkeiten des Ehrenamtes von Jung, dem J-Team, und Karin Alex mit ihrem Enkel ein Dialog von Jung und Alt, auf wunderbarer Weise dargestellt um eine Brücke zu bauen zum Ehrenamt und Vortrag von Herrn Prof.Dr. Sebastian Braun 

Professor Dr. Sebastian Braun von der Humboldt-Universität Berlin, erläuterte in seinem Impulsvortrag den Wandel des Ehrenamtes unter Einbeziehung und Gewinnung junger Menschen. In Deutschland ist das ehrenamtliche Engagement in den letzten jahrzehnten vielschichtiger geworden.

Vielfältige Gruppen - gerade auch in den jüngeren Generationen- engagieren sich mit unterschiedlichen Zielen und Motiven in verschiedenen sozialen Kontexten und Formen. Insofern wandelt sich auch das ehrenamtliche Engagement in lokalen Strukturen der Zivielgesellschaft. Der Vortrag fragte danach wie sich dieses Engagement in quantitativer und qualitativer Hinsicht verändert hat, und welche Folgen damit für ein zeitgemäßes Engagement gerade von jüngeren Menschen vor Ort verbunden sein dürften und welche Optionen Sinnvoll erscheinen.

Das neue Ehrenamt sieht ein vielfältiges, zeitlich befristetes und tätigkeitsorientiertes Engagement im Sinne eines Selbstentfaltungsmotiv vor, also das was mir Spass macht mache ich gerne.

Abgerundet und verabschiedet wurden die Gäste mit dem sehr einfühlsamen Gedicht von Anna Lena Hübner "Verblasst"

 

Thema des Beitrags: Sport, Bewegung und Demenz

Rennen verboten: Gehfußball in Enger unterstützt von der BKK HMR

Was auf den ersten Blick merkwürdig klingt, ist in Enger seit mehr als einem Jahr eine ernst gemeinte Sportalternative für Menschen ab 60 Jahren. Günter Niermann vom Generationen Treff Enger und der Kreissportbund Herford haben die mittlerweile vom Weltfußballverband FIFA anerkannte Sportart "Walking-Football" - Geh-Fußball nach Enger geholt. „Im Vordergrund steht die gemeinsame Bewegung und der soziale Austausch. Es geht nicht darum, auf höchstem Niveau Sport zu treiben“ so Niermann.

Mitmachen kann jeder ab 60 Jahren oder bei einer vorliegenden Behinderung auch vor dem 60. Lebensjahr. Unterstützt wird die Mannschaft jetzt von der BKK HMR mit einem Satz neuer Trikots. „Ein Bewegungsangebot funktioniert meistens nur, wenn es langfristig Spaß macht und ohne große Hürden in Anspruch genommen werden kann.“, so Patrik Kasparak von der BKK HMR. Jeden Dienstag um 18:30 Uhr treffen sich zwischen 20 und 26 Teilnehmer im Sportpark Enger. Die Teilnahme am Gehfussball ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Pro Abend wird ein Teilnehmerbetrag in Höhe von drei Euro für die Platzmiete erhoben. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Generationen Treff Enger unter der Telefonnummer 05224 9941216.

Günter Niermann (rechts) überreicht Herrn Kasparak von der BKK-HMR ein Original Trikot vom Walking-Football Team aus dem GTE und dankt der BKK-HMR

Thema des Beitrags: Fort- und Weiteerbildung Kraftquellen in der Demenz

Das Projekt "Kraftquellen in der Demenz", im Demenzverbund Herford, startet am 25./26 September 2020 mit der Fortbildung:

Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit - Initiieren, Aufbau und Förderung von ehrenamtlichem Engagement und sozialen Netzwerken im Sozialraum.

Ziel der Weiterbildung

Die Weiterbildung verfolgt das Ziel, Methoden und Techniken der sozialen Netzwerkarbeit sowie der Initiierung ehrenamtlichen Engagements zu vermitteln.
Zugleich werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die didaktischen und methodischen Kompetenzen an die Hand gegeben, in der eigenen beruflichen und/oder ehrenamtlichen Praxis soziale Netzwerke und ehrenamtliches Engagement zu entwickeln, durchzuführen und Entwicklungsprozesse auszuwerten.
Die Weiterbildung bietet Raum für die Erprobung unterschiedlicher Verfahren der Netzwerkanalyse und Netzwerkentwicklung. Ausgangs- und Bezugspunkt sind zum einen die (Praxis-) Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zum anderen die Erfahrungen und Erkenntnisse, die aus der sozialen Netzwerkarbeit in verschiedenartigen Projekten und Trägerschaften resultieren.

Zielgruppe

Unter dem Motto Fragen stellen, Material sammeln, Ideen verbinden richtet sich die Fortbildung „Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit“ an Ehren- und Hauptamtliche, die in ihren jeweiligen Kommunen im Kreis Herford ein ehrenamtliches Netzwerk, einen Generationentreff oder ein Quartiersprojekt organisieren oder starten wollen.
Angesprochen sind haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kommunalen oder freien Einrichtungen der sozialen und kulturellen Arbeit, die sich mit neuen Herausforderungen und Perspektiven einer vernetzen, generationsübergreifenden und sozialraumorientierten Praxis ihrer Arbeit beschäftigen möchten.
Günstig ist, wenn sich während der Weiterbildung die Möglichkeit zu einer eigenen Netzwerkarbeit „vor Ort“ erschlossen werden kann.

Weiterbildungsstruktur und Inhalte

Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr, beginnend im September 2020. Sie umfasst acht thematische Bausteine, die an insgesamt zehn Weiterbildungstagen behandelt werden. Die Weiterbildung findet an folgenden Tagen von 9.30 bis 17.00 Uhr statt.
Termine 2020 – 2021: Freitag und Samstag, 25. und 26. September Samstag, 24. Oktober | Samstag, 14. November Samstag, 12. Dezember | Samstag, 9. Januar Samstag, 20. Februar | Samstag, 20. März Freitag und Samstag, 23. und 24. April
Während der Weiterbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Möglichkeit eigene Erfahrung in der Entwicklung und Begleitung ehrenamtlichen Engagements in der sozialen Netzwerkarbeit sammeln. Dieses wird im Rahmen selbstorganisierter kollegialer Beratung in sechs Lerngruppentreffen reflektiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit an drei Lerngruppencoachings teilzunehmen.

Kursleitung

Ralf Hoffmann, Mastercoach www.ressourcen-entdecken.de „Neues zu entdecken, ungewohnte Sichtweisen zu erproben und im Gespräch Perspektiven auszuloten macht mir Freude. Meine unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen als Team- und Projektentwickler, Sozialarbeiter, Geschäftsführer, Spielpädagoge, Fundraiser und Coach haben meinen Blick geschärft für die verborgenen Potentiale im Menschen, in Gruppen und in Organisationen.“

Sabine Mellies, Mastercoach www.coaching.sabinemellies.de „Als Geschäftsführerin einer bundesweit tätigen Organisation der Zivilgesellschaft mit über 60 Beschäftigten, als Projektleiterin und -entwicklerin sowie als Organisationsberaterin mit langjähriger beru?icher Erfahrung kenne ich die Aufgaben und Herausforderungen in einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft aus eigener Erfahrung.“
Beide verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Beratung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sozialen und kulturellen Arbeit, der Projektentwicklung, Durchführung und Steuerung sowie in der sozialen Netzwerkarbeit.

 Kontakt und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt formlos, jedoch schriftlich über die Geschäftsstelle des Bildungswerkes Enger in Trägerschaft des Vereins Leben-Wohnen-Begegnen e.V., Werther Straße 22, 32130 Enger

Bitte geben Sie bei der Anmeldung die vollständige Anschrift, Ihr Alter, Ihre Ausbildung und ihre derzeitige berufliche und / oder ehrenamtliche Tätigkeit an. Auch wären wir Ihnen für ein paar ergänzenden Sätze dankbar zu Ihrer Motivation, sich zu der Weiterbildung anzumelden.

Die Kosten der Weiterbildung belaufen sich für hauptamtliche Mitarbeiter/innen und Mitarbeiter auf 300,00 Euro. Für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen die Kosten 150,00 Euro. In diesem Betrag sind die Kursgebühren sowie die Kosten für Seminarmaterial enthalten.

Informationen und Fragen zu der Fortbildung beantwortet Herr Günter Niermann im Generationentreff Enger, Werther Straße 22, 32130 Enger, Telefon: 05224-9941216 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internetseite: www.enger-menschenfreundliche-kommune.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ehrenamtliche Demenzlotsenprojekt in 32257 Bünde im Ärztezentrum MuM ist das dritte dieser Art im Kreis Herford. Nach Enger mit der Alzheimer Beratungsstelle und Hiddenhausen mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz freuen sich die Verantwortlichen Karin Alex und Günter Niermann über diesen weiteren Schritt einer interkommunalen Vernetzung der Kommunen im Kreis Herford mit dem Thema Demenz.

Bericht vom Westfalen Blatt vom 27.12.2020

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Das Projket Kraftquellen in der Demenz startet am 26.01.2020 mit der 20. Winterwanderung von Enger nach Hiddenhausen und zurück.

Bisher haben sich 56 Teilnehmer/innen angemeldet. Bei 60 endet die Teilnehmerliste.

Flyer

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Das Ärztenetz MuM – Medizin und Mehr eG in Bünde mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz in der Alzheimer Beratungsstelle Enger im Verbund als ehrenamtliches Demenzlotsen-Projekt für Bünde ab dem 01.01.2020

Mit Hilfe von MuM Bünde unter der Projektleitung vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz in der Alzheimer Beratungsstelle Enger wird ab dem 15.01.2020 für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen das ehrenamtliche Demenz Lotsenprojekt in Bünde aufgebaut werden, um die Situation von Menschen mit Demenz und die ihrer Angehörigen zu unterstützen und ihre Lage zu verbessern.

Wie ein Lotse zeigen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz Wege auf, wie Menschen mit Demenz und deren Angehörige Hilfe und Unterstützung bekommen können. Sie sind vor Ort in der Nachbarschaft, in der Hausgemeinschaft und sind Ansprechpartner -innen für Menschen und Institutionen in Bünde, die Fragen zum Thema Demenz haben.

Mit öffentlichkeitswirksamen Projekten sensibilisieren sie für das Thema Demenz, z.B. mit Beratung, Aufbau von Selbsthilfegruppen Demenz, Kunst, Kultur, Sport und Bewegung.
Sie verstehen sich als ehrenamtliche Ergänzung von professionellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten für zu Hause. Die aktiven Ehrenamtlichen sind in den verschiedenen Sozialräumen aktiv und bieten auch bei MuM Bünde jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 10.00 – 12.00 Uhr feste Sprechzeiten an.

Die Demenzlotsen werden mit Visitenkarten ausgestattet und die telefonische Erreichbarkeit sichergestellt. In dem Flyer „Kraftquellen in der Demenz“ sind sämtliche Informations- und Beratungsangebote in den einzelnen Kommunen des Kreises Herford erstellt.

 

kraftquellen in der Demenz
Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Am Samstag, dem 16.11.2019 veranstaltete das Tanzhaus Marks in Kooperation mit dem Projekt Kraftquellen in der Demenz den 3. Tanztee Vergissmeinnicht bei vollem Haus. Unterstützung fand die Aktion auch von einer Kindertagesstätte die ihre einstudierten Tänze unter großem Beifall zum besten gaben.

voller Einsatz wurde gezeigt..................

bis im März 2020 wenn es wieder heißt: Tanztee Vergissmeinnicht 2020

kraftquellen in der Demenz
Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

In einer immer älter werdenden Gesellschaft betrifft das Thema "Demenz" immer mehr Menschen. Betroffene benötigen über die medizinische Grundversorgung hinaus Information, Beratung, praktische Unterstützung und nicht zuletzt soziale Integration. Wie kann Erkrankten und ihren Angehörigen ein Weg aus dem oft schamhaften Rückzug ins Private zurück in die Mitte der Gesellschaft geebnet werden?
Im Rahmen des Modellprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz", mit dem das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in den Jahren 2012–2018 deutschlandweit rund 500 Projekte gefördert hat, wurde mit beachtlichen Ergebnissen nach Lösungen gesucht.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat in seinem "Nachrichtendienst" (NDV) Berichte über 14 Projekte, darunter auch das Projekt: "Kraftquellen in der Demenz" aus dem Kreis Herford, veröffentlicht.

Die Auswahl umfasst Allianzen im städtischen wie im ländlichen Raum und Projekte mit spezifischem Fokus auf Migration und kulturelle Teilhabe. Für dieses E-Book wurden die Artikel nun überarbeitet und gebündelt, um die Impulse, Ideen und Erfahrungen, die aus den Projekten hervorgegangen sind, möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Es soll Betroffenen Mut machen, Hilfen aufzeigen und Akteuren Anregungen geben.