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Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz, Demenzlotse

Erfahrungsbericht:

Neun Monat als Demenzlotse in der Stadt Bünde ab dem 16.01. – 30.09.2020 für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und pflegende Angehörige, unterwegs

Der ehrenamtliche Demenzlotse in der Kommune:

Die Alzheimer Beratungsstelle Enger hält ein solch ehrenamtliches Projekt als "Demenzlotse" seit September 2006 im Generationentreff Enger und Karin Alex in Hiddenhausen im Haus Stephanus vor. Wir sind mit Beginn des Projektes Kraftquellen in der Demenz der Überzeugung, dass eine solch ehrenamtliche Beratungsstelle in allen Kommunen des Kreises Herford vorgehalten werden sollte, das ist niederschwellig, wenig zeitaufwendig, aber mit großer Wirkung für die hilfesuchenden Menschen.

Ab dem 16. Januar 2020 wurde ein solches Ehrenamtliches Demenzlotsenprojekt bei MUM in Bünde von Karin Alex und Günter Niermann für die Stadt Bünde gestartet. Wir wollten den Menschen mit kognitiven Einschränkungen und den pflegenden Angehörigen vor Ort in Bünde ein Ansprechpartner sein, um allen Beteiligten für Ihre spezielle Situation auch Wege vor Ort aufzeigen zu können.

Kurze Darstellung des Projektes:

  • Gestartet sind wir mit dem Angebot am 16.01.2020 jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat jeweils von 10.00 - 12.00 Uhr in den Räumen von MUM und bietet an jedem Beratungstag 2 Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit (je 1 Stunde Sprechzeit), im persönlichen Gespräch auf ihre spezielle Situation explizit eingehen zu können.

  • Es gab in dieser Zeit an 17 Tagen, auch in den Oster- und Sommerferien die Möglichkeit, sich jeweils 2 Termine / Tag geben zu lassen. Es wurde in der Presse auf die Termine hingewiesen (leider funktionierte das nicht immer mit der Presse)
  • Von diesen möglichen 34 Gesprächsstunden wurden 26 Termine vergeben, an 3 Tagen gab es keinen Terminwunsch und an 2 Tagen jeweils 1 Termin.
  • Alle Termine wurden von Frauen wahrgenommen
    Von den Hilfesuchenden kamen 4 Frauen aus Kirchlengern und 18 Besucher aus Bünde. Die Zeit hat gezeigt, dass die Besucherinnen von verschiedenen Hausärzten aus Bünde auf das Angebot aufmerksam gemacht wurden. 4 Besucherinnen hatten zwei Termine, 18 Besucherinnen hatten einen Termin.

Die Themen der Gesprächsstunden waren konkret auf die spezielle Situation eines jeden Hilfesuchenden ausgerichtet, wie folgt:

• Unwissenheit im Umgang mit den Menschen mit kognitiven Einschränkungen,
• Überforderung in der häuslichen Situation,
• Keine Einstufung in die Pflegeversicherung,
• Hilfestellung bei MDK Begutachtungen,
• Möglichkeiten der Hilfeangebote in der Stadt aufzeigen,
• Hinweis auf die bestehende Selbsthilfegruppe in Bünde Kirchlengern wäre dringend erforderlich allein für die 4 Hilfesuchenden aus Kirchlengern,
• 2 x Handeln in Ausnahmesituationen mit Einweisung in die Psychiatrie hier merkte man ganz deutlich wie pflegende Angehörige allein gelassen wurden in dieser speziellen Situation,
• Kurantrag für pflegende Angehörige,
• persönliche Hilfestellung bei Hausbesuchen und Ausarbeitung der Hilfeangebote bei Begleitung in der Häuslichkeit,
• fehlende Kenntnisse über Alltagsaktivitäten.
• Eine Hilfestellung in der Häuslichkeit wurde erforderlich durch die Anfrage des Fachdienstes Demenz von Frau Altvater

Nach geraumer Zeit des Kontaktes gab es in der Regel von den Angehörigen eine Rückmeldung über die Zufriedenheit und wie die Informationen und Hilfestellungen den Menschen persönlich weitergeholfen haben.

Dieses Gesamtbild zeigt uns auf, dass trotz zahlreicher ambulanter Dienste in den jeweiligen Kommunen, Pflegestützpunkte, Beratungsstellen in den Kommunen selber und dem kreisweiten Fachdienst Demenz ein großer Bedarf bei der Bevölkerung nach Information, Hilfestellung und vor allem auch Begleitung im Haushalt ist, trotz und gerade wegen der Corona-Pandemie. Diese ehrenamtliche Anlaufstelle eines Demenzlotsen scheint eine Antwort geben zu können auf die Frage: Wie kann es uns gelingen, den Menschen vor Ort ein Ansprechpartner zu sein“.

Darum wird das Projekt „Kraftquellen in der Demenz“ und den vorhandenen Erkenntnissen an dem Vorhaben in 2021, in allen Kommunen eine solche ehrenamtliche Informationsstelle zu installieren und vernetzen festhalten, und in den nächsten Monaten auch über die Grenzen von Bünde, Enger, Spenge und Hiddenhausen hinaus versuchen, in den anderen Kommunen, auszubauen.

Günter Niermann
Generationentreff Enger
Organisation

Workshop: Sonnenring- Freies Arbeiten in Stein

Ein schon besonderes Projekt „Sonnenring- Freies Arbeiten in Stein“ bietet das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford in Kooperation mit dem freischaffenden Bildhauermeister Peter Medzech am Freitag, den 16.10.2020 von 13.00 – 17.00 Uhr und am Samstag den 17.10.2020 von 10.00 – 16.00 Uhr für maximal 6 Teilnehmer/innen, im Atelier und Außengelände in Minden, an.

Die geschaffenen Werke unter Anleitung von Peter Medzech.......

Hier kann man in ruhiger Atmosphäre seine Kreativität entdecken. Leicht zu bearbeitender Kalkstein ist ein ideales Material für Anfänger und Fortgeschrittene. Jede/r Teilnehmer/in erhält einen Stein der mit seiner Geschichte zum Gestalten einlädt. So entstehen abstrakte, gegenständliche oder auch Gebrauchskunstwerke.
Jeder Teilnehmer nimmt sein „Werk“ am Ende des Workshops mit nach Hause. Die Teilnehmer finden tatkräftige Unterstützung bei ihrer persönlichen Themenfindung und bei der Bearbeitung des Materials. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geeignetes Werkzeug wird gestellt.

Wofür steht der Sonnenring? Ein Ring ist ein Symbol für Gemeinsamkeit und Verbundenheit und dass es immer weiter geht. Die Zeit vergeht. Auf jeden Winter folgt ein Frühling. Wenn die Sonne nicht scheint, kann die Sonnenuhr uns keine Auskunft über die Zeit geben. Sie funktioniert nicht in trüben Stunden, aber sie ist trotzdem schön und erinnert uns daran, dass wieder heitere Stunden kommen werden. Und Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Lebenszeit gut und liebevoll im Blick zu haben - für uns und andere.
Viele Menschen zusammen können viel erreichen - das zeigt das Aktivitätsprogramm vom Generationentreff Enger in den zurückliegenden Monaten während der Corona-Pandemie. Alle Akteure- Menschen mit und ohne Demenz, Angehörige, Gruppenleitungen, Begleitpersonen und Unterstützer - tragen ihr Stück dazu bei, dass etwas Schönes entsteht, in diesem Fall der Sonnenring.

Wegen Corona richtet sich die Durchführung des Workshops nach dem aktuellen Stand der Erlasse des Landes NRW. Bitte bringen Sie einen Mundschutz mit. Er kann für die Arbeit an der Skulptur notwendig sein. Bitte Kleidung tragen, die staubig werden darf, und Arbeitshandschuhe mitbringen. Wer seine Augen besonders schützen muss, bringe bitte eine Schutzbrille mit.

Die Verantwortlichen vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford möchten an dem Projekt in mehreren Workshops arbeiten. Die Teilnahme ist nur nach Absprache und Anmeldung möglich. Der Kostenbeitrag für den Workshop beträgt 37,50 € / Teilnehmer/in. Interessierte können sich melden bei Günter Niermann Telefon 05224 - 9941216 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Golfen mit Herz
Thema des Beitrags: Benefizveranstaltung

Dreizehn Jahre "Golfen mit Herz für Kinder" ein voller Erfolg

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag dem 31.08.2020 bedankten sich die Organisatoren des Turniers bei den 17 Helferinnen und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement par Exzellenz bei den bisherigen 13 Benefizturnieren.

Presse Neue Westfälische vom 01.09.2020

Den Initiatoren des Golfturniers war es ein großes Anliegen, mit dieser Veranstaltung sich für die Ruth und Willi Biermann Stiftung und den Kinder und deren Familienan-gehörigen im Kinderhaus Bad Oexen zu engagieren mit folgender Zielsetzung

1. Unterstützung der Ruth und Willi Biermann Stiftung
2. Hier für das Kinderhaus Bad Oexen
3. Ein besonderes Golfturnier mit Kindern und Eltern bzw. Großeltern die in Bad Oexen verweilen, die zur Zeit des laufenden Turniers eingeladen sind und parallel ein Aktivitätsprogramm erleben dürfen.
4. Kinder und der Sport stehen im Mittelpunkt; Gemeinsam etwas zu bewegen

In den Jahren 2008 bis heute entwickelte sich das  Benefizgolfturnier „Golfen mit Herz für Kinder“ zu einem Charity Golfturnier „Golfen mit Herz für Kinder“ für die Ruth und Willi Biermann Stiftung in Enger, hier für das Kinderhaus in Bad Oexen.

Seit 2008 bis heute engagieren sich Bürgerinnen und Bürger aus dem Generationentreff Enger mit den zwischenzeitlich 13 Benefiz-Golfturnieren „Golfen mit Herz für Kinder“ für die Ruth und Willi Biermann Stiftung und hier dem Kinderhaus Bad Oexen.

Die Ruth und Willi Biermann Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in 32130 Enger. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke wie:
Die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere die Hilfe von krebskranken Kindern und Unterstützung von Forschung und Lehre zur Bekämpfung von Kinderkrebserkrankungen, hier insbesondere das Kinderhaus in Bad Oexen.
Die Ruth und Willi Biermann Stiftung unterstützt das Kinderhaus in Bad Oexen, um den hier wohnenden Kindern ihr schweres Schicksal lindern zu helfen mit Mitteln, die den für die Unterbringung, Versorgung und Betreuung zuständigen Versicherungs-trägern nicht zur Verfügung stehen.
Jede Spende bedeutet eine erhebliche Hilfe für die im Kinderhaus betreuten Familien.

Das Kinderhaus Bad Oexen:
Seit 1985 betreut das Kinderhaus der Klinik Bad Oexen onkologisch und kardiologisch erkrankte Kinder unter Einbezug ihrer Geschwister und Eltern. Darüber hinaus werden Sonder-Reha-Maßnahmen für Jugendliche und verwaiste Familien durchgeführt. Die Antwort auf diese Anforderung ist ein integratives familienorientiertes Rehabilitationskonzept, welches auch von der Ruth und Willi Biermann Stiftung aus Enger unterstützt wird.

In diesem Jahr war alles anders. Unter den strengen Hygiene Vorschriften war es erstmalig nicht erlaubt, an diesem Tag unsere Gäste aus Bad Oexen willkommen heißen zu dürfen, Kein Rahmenprogramm, kein ostwestfälischer selbstgebackener Kuchen. Daher haben der Generationentreff Enger, Sponsoren von Sachpreisen und die Ruth und Willi Biermann Stiftung entschieden, am Montag dem 24.08.2020 im Kinderhaus Bad Oexen für die Kinder und Familienangehörigen mit einer eigens Kindergerechten Tombola mit einem bunten Abend für etwas Abwechslung in Ihrem Leben zu sorgen, oder wie sonst die Angehörigen sagten wenn sie wieder vom Golfturnier nach Hause gefahren sind „Wir danken Ihnen allen für einige Stunden Lebensqualität die sie uns hier beim Turnier geschenkt haben“.

Dieses bürgerschaftliche Engagement war den 16 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Generationentreff Enger von Anfang an eine Herzensangelegenheit und standen zuletzt dem Organisatoren Team Anke Timm aus Varus und Günter Niermann vom GTE mit Rat und Tat stets zur Seite.

Zu den ehrenamtlichen Aufgaben der Helferinnen und Helfer und dem Organisationsteam gehörte:

* den Kindern, Geschwisterkindern, den Eltern oder Großeltern die zu dieser Zeit im Kinderhaus Bad Oexen verweilten, an diesem Tag am Rande des Turniers von 14.00 – 19.00 Uhr mit einem attraktiven Rahmenprogramm ein wenig Lebensqualität zuteil werden zu lassen, wie
o auf der Driving-Range hatten die Kinder selber die Möglichkeit zu lernen, wie man den Schläger richtig hält und den Ball an das Ziel bringt.
o Außerdem begleitete den ganzen Nachmittag eine Pferdekutsche die zu Kutschfahrten einlud, Pony-Reiten,
o Kinderschminken und Malen,
o eine Tombola mit wertvollen Sachpreisen, Glücksrad, Luftballon Entertainment sorgte mit Figuren bei den kleinen Gästen für viel Freude
o herzförmige bunte Luftballons stiegen mit eigene Wunschzetteln in die Höhe
o und der Abschluß mit der Siegerehrung des Golfturniers und dem gemeinsamen Abendessen.

* Aus der Region und den Bereichen Sport, Finanzen und Wirtschaft nicht nur Zuspruch, sondern zwischenzeitlich auch wertvolle Sachpreise und Geldpreise für das Golfturnier und die Kinder zu erhalten.

* Mithilfe beim Golfturnier bei der Rundenverpflegung mit dem selbstgebackenen Kuchen.

* Das Organisationsteam um Anke Timm, Edeltraud und Günter Niermann kümmerten sich um Plakat und Flyer, Bewerbung als auch den Ablauf des Benefizturniers mit dem dazugehörigen Rahmenprogramm.

Im Durchschnitt haben 68 Golferinnen und Golfer an den bisherigen 13 Turnieren teilgenommen.

Als Schirmherren und Schirmherrin haben die ersten 3 Turniere Ulli Stein, danach 9 Turniere bis 2012 Markus Baur der Handballweltmeister und in 2013 die Landrätin des Kreises Osnabrück Frau Anna Kebschull, fungiert. Weitere prominente Gäste wie Werner Hansch und Mario Basler bereicherten das Turnier mit Ihrer Anwesenheit und waren für die anwesenden  Kinder, Eltern und Großeltern ein "Highlight".

Der Erlös vom 13. Benefizgolfturnier am 15.08.2020 im GC Varus e.V. ergab die Summe in Höhe von 20.035,00 €.  Damit konnte ein Gesamterlös der Turniere in Höhe von sensationelle 130.658,38 Euro erreicht werden.

Die Organisatoren sagen den Sponsoren und zahlreichen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank, vor allem über die bisherigen 13 Jahre, ein ehrenamtliches Engagement par Exzellenz, was ihres Gleichen sucht.

Für den 14.08.2021 ist das 14 Benefizgolfturnier im GC Varus geplant.

Enger, 31.08.2020 Günter Niermann

 

 

 

 

 

 

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Generationentreff Enger organisiert Telefonkette gegen Einsamkeit bei Demenz

Allein zu Hause... und niemand ruft an? Wenn in höherem Alter die Mobilität mehr und mehr nachlässt, wird Einsamkeit für viele alleinlebenden Menschen zu einem Problem. Deshalb möchte das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz für Menschen mit und ohne Demenz und den pflegenden Angehörigen in allen Kommunen des Kreises Herford eine „Telefonkette gegen Einsamkeit“ planen und organisieren.

Gerade jetzt in der gegenwärtigen Lage während der Corona – Pandemie verhängten Kontaktsperre ist die Kommunikation mit anderen Menschen für viele Personen schwierig, insbesondere für ältere oder kranke Menschen, Menschen, die nicht mobil sind, Menschen in Lebenskrisen und Menschen mit Ängsten - Einsamkeit wird noch spürbarer. „Wir wollen schaffen, dass sich niemand allein fühlt“, sagt Niermann.

Und so funktioniert die Telefonkette:

Bis zu 6 Personen bilden die Telefonkette. Sie telefonieren jeden Tag zu einer bestimmten Zeit und in einer festgelegten Reihenfolge für 5-10 Minuten miteinander.
So hat jeder täglich mit 2 Personen Kontakt.
Auf diese Weise lässt sich auch mit einem einfachen Anruf schnell klären, ob womöglich jemand Hilfe benötigt. So kann die Telefonkette auch dazu führen, dass neue Freundschaften geknüpft werden. Dies ermöglicht und fördert soziale Kontakte, gibt Sicherheit, Gesellschaft und bringt Lebensfreude.
Sollte eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer, ohne vorherige Abmeldung, das Telefonat in der Telefonkette nicht entgegennehmen, werden je nach individueller vorheriger Absprache, Angehörige, Nachbarn oder eine Rettungsstelle informiert. Die Telefonkette soll Sicherheit, Gesellschaft und Lebensfreude bringen.

Die ersten Kettenanrufe planen wir für Montag den 18. Mai 2020 ab 11:00 Uhr.
Wenn auch Sie diese Idee unterstützen möchten und sich beteiligen wollen, melden sich bitte interessierte Bürgerinnen und Bürger bis zum 14. Mai 2020:

  • aus den Städten Bünde, Rödinghausen und Vlotho bei Günter Niermann unter Telefon 05224-9941216,
  • aus den Städten Enger und Spenge bei Traugott Pfaff unter Telefon 05224-937563
  • und aus den Städten Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern und Löhne bei Karin Alex unter Telefon 05221- 66779

oder unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Die vom Generationentreff Enger eingerichtete Nachbarschaftshilfe wird auch mit von der Aktion Mensch gefördert. Das hilft, die Einsätze der Einkaufshilfe und Verteilung der Lebensmittelgutscheine zu koordinieren. So können unter anderem auch in dieser Zeit Lebensmittelgutscheine an bedürftige Menschen, ob Jung oder Alt, kostenfrei verteilt werden. Wenden Sie sich bitte an den Generationentreff Enger unter 05224-9941216. 

Der GTE plant im Mai eine Telefonkette gegen Einsamkeit

Gerade jetzt während der Corona – Pandemie ist die Kommunikation mit anderen Menschen für viele Personen schwierig, insbesondere für ältere oder kranke Menschen, Menschen, die nicht mobil sind, Menschen in Lebenskrisen und Menschen mit Ängsten - Die Einsamkeit wird noch spürbarer.

 

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Günter Schlottmann und Günter Niermann machen sich Gedanken zur Corona-Pandemie. Ein Presseartikel der Neuen Westfälischen Zeitung vom 24.04.2020

Presseartikel der NW vom 24.04.2020

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Die Kooperationsgemeinschaft Kraftquellen in der Demenz, Kreissportbund Herford, Demenzverbund Herford und MuM aus Bünde haben zu einem Vortrag "Ehrenamtliches Engagement im gesellschaftlichen Wandel - Gewinnung und Bindung junger Menschen" am 27.02.2020 ins Kreishaus in Herford eingeladen und ca. 50 Besucherinnen und Besucher, ob Jung oder Alt, aus den Bereichen Sport, Feuerwehr und Soziales folgten der Einladung.

Markus Tönsmann und das J-Team

Markus Tönsmann vom Demenzverbund Herford führte durch das Programm welches zunächst, sicherlich etwas ungewöhnlich, mit einem Gedicht von Anna Lena Hübner eröffnet wurde. Es folgten die Grußworte des Landrates des Kreises Herford Herr Jürgen Müller und dem Geschäftsführer vom Kreissoportbund Herford Herr Nils Wörmann.

Dann wurden 2 Möglichkeiten des Ehrenamtes von Jung, dem J-Team, und Karin Alex mit ihrem Enkel ein Dialog von Jung und Alt, auf wunderbarer Weise dargestellt um eine Brücke zu bauen zum Ehrenamt und Vortrag von Herrn Prof.Dr. Sebastian Braun 

Professor Dr. Sebastian Braun von der Humboldt-Universität Berlin, erläuterte in seinem Impulsvortrag den Wandel des Ehrenamtes unter Einbeziehung und Gewinnung junger Menschen. In Deutschland ist das ehrenamtliche Engagement in den letzten jahrzehnten vielschichtiger geworden.

Vielfältige Gruppen - gerade auch in den jüngeren Generationen- engagieren sich mit unterschiedlichen Zielen und Motiven in verschiedenen sozialen Kontexten und Formen. Insofern wandelt sich auch das ehrenamtliche Engagement in lokalen Strukturen der Zivielgesellschaft. Der Vortrag fragte danach wie sich dieses Engagement in quantitativer und qualitativer Hinsicht verändert hat, und welche Folgen damit für ein zeitgemäßes Engagement gerade von jüngeren Menschen vor Ort verbunden sein dürften und welche Optionen Sinnvoll erscheinen.

Das neue Ehrenamt sieht ein vielfältiges, zeitlich befristetes und tätigkeitsorientiertes Engagement im Sinne eines Selbstentfaltungsmotiv vor, also das was mir Spass macht mache ich gerne.

Abgerundet und verabschiedet wurden die Gäste mit dem sehr einfühlsamen Gedicht von Anna Lena Hübner "Verblasst"

 

Thema des Beitrags: Sport, Bewegung und Demenz

Rennen verboten: Gehfußball in Enger unterstützt von der BKK HMR

Was auf den ersten Blick merkwürdig klingt, ist in Enger seit mehr als einem Jahr eine ernst gemeinte Sportalternative für Menschen ab 60 Jahren. Günter Niermann vom Generationen Treff Enger und der Kreissportbund Herford haben die mittlerweile vom Weltfußballverband FIFA anerkannte Sportart "Walking-Football" - Geh-Fußball nach Enger geholt. „Im Vordergrund steht die gemeinsame Bewegung und der soziale Austausch. Es geht nicht darum, auf höchstem Niveau Sport zu treiben“ so Niermann.

Mitmachen kann jeder ab 60 Jahren oder bei einer vorliegenden Behinderung auch vor dem 60. Lebensjahr. Unterstützt wird die Mannschaft jetzt von der BKK HMR mit einem Satz neuer Trikots. „Ein Bewegungsangebot funktioniert meistens nur, wenn es langfristig Spaß macht und ohne große Hürden in Anspruch genommen werden kann.“, so Patrik Kasparak von der BKK HMR. Jeden Dienstag um 18:30 Uhr treffen sich zwischen 20 und 26 Teilnehmer im Sportpark Enger. Die Teilnahme am Gehfussball ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Pro Abend wird ein Teilnehmerbetrag in Höhe von drei Euro für die Platzmiete erhoben. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Generationen Treff Enger unter der Telefonnummer 05224 9941216.

Günter Niermann (rechts) überreicht Herrn Kasparak von der BKK-HMR ein Original Trikot vom Walking-Football Team aus dem GTE und dankt der BKK-HMR

Thema des Beitrags: Fort- und Weiterbildung Kraftquellen in der Demenz

Das Projekt "Kraftquellen in der Demenz", im Demenzverbund Herford, startet am 25./26 September 2020 mit der Fortbildung:

Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit - Initiieren, Aufbau und Förderung von ehrenamtlichem Engagement und sozialen Netzwerken im Sozialraum.

Ziel der Weiterbildung

Die Weiterbildung verfolgt das Ziel, Methoden und Techniken der sozialen Netzwerkarbeit sowie der Initiierung ehrenamtlichen Engagements zu vermitteln.
Zugleich werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die didaktischen und methodischen Kompetenzen an die Hand gegeben, in der eigenen beruflichen und/oder ehrenamtlichen Praxis soziale Netzwerke und ehrenamtliches Engagement zu entwickeln, durchzuführen und Entwicklungsprozesse auszuwerten.
Die Weiterbildung bietet Raum für die Erprobung unterschiedlicher Verfahren der Netzwerkanalyse und Netzwerkentwicklung. Ausgangs- und Bezugspunkt sind zum einen die (Praxis-) Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zum anderen die Erfahrungen und Erkenntnisse, die aus der sozialen Netzwerkarbeit in verschiedenartigen Projekten und Trägerschaften resultieren.

Zielgruppe

Unter dem Motto Fragen stellen, Material sammeln, Ideen verbinden richtet sich die Fortbildung „Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit“ an Ehren- und Hauptamtliche, die in ihren jeweiligen Kommunen im Kreis Herford ein ehrenamtliches Netzwerk, einen Generationentreff oder ein Quartiersprojekt organisieren oder starten wollen.
Angesprochen sind haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kommunalen oder freien Einrichtungen der sozialen und kulturellen Arbeit, die sich mit neuen Herausforderungen und Perspektiven einer vernetzen, generationsübergreifenden und sozialraumorientierten Praxis ihrer Arbeit beschäftigen möchten.
Günstig ist, wenn sich während der Weiterbildung die Möglichkeit zu einer eigenen Netzwerkarbeit „vor Ort“ erschlossen werden kann.

Weiterbildungsstruktur und Inhalte

Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr, beginnend im September 2020. Sie umfasst acht thematische Bausteine, die an insgesamt zehn Weiterbildungstagen behandelt werden. Die Weiterbildung findet an folgenden Tagen von 9.30 bis 17.00 Uhr statt.
Termine 2020 – 2021: Freitag und Samstag, 25. und 26. September Samstag, 24. Oktober | Samstag, 14. November Samstag, 12. Dezember | Samstag, 9. Januar Samstag, 20. Februar | Samstag, 20. März Freitag und Samstag, 23. und 24. April
Während der Weiterbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Möglichkeit eigene Erfahrung in der Entwicklung und Begleitung ehrenamtlichen Engagements in der sozialen Netzwerkarbeit sammeln. Dieses wird im Rahmen selbstorganisierter kollegialer Beratung in sechs Lerngruppentreffen reflektiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit an drei Lerngruppencoachings teilzunehmen.

Kursleitung

Ralf Hoffmann, Mastercoach www.ressourcen-entdecken.de „Neues zu entdecken, ungewohnte Sichtweisen zu erproben und im Gespräch Perspektiven auszuloten macht mir Freude. Meine unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen als Team- und Projektentwickler, Sozialarbeiter, Geschäftsführer, Spielpädagoge, Fundraiser und Coach haben meinen Blick geschärft für die verborgenen Potentiale im Menschen, in Gruppen und in Organisationen.“

Sabine Mellies, Mastercoach www.coaching.sabinemellies.de „Als Geschäftsführerin einer bundesweit tätigen Organisation der Zivilgesellschaft mit über 60 Beschäftigten, als Projektleiterin und -entwicklerin sowie als Organisationsberaterin mit langjähriger beru?icher Erfahrung kenne ich die Aufgaben und Herausforderungen in einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft aus eigener Erfahrung.“
Beide verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Beratung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sozialen und kulturellen Arbeit, der Projektentwicklung, Durchführung und Steuerung sowie in der sozialen Netzwerkarbeit.

 Kontakt und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt formlos, jedoch schriftlich über die Geschäftsstelle des Bildungswerkes Enger in Trägerschaft des Vereins Leben-Wohnen-Begegnen e.V., Werther Straße 22, 32130 Enger

Bitte geben Sie bei der Anmeldung die vollständige Anschrift, Ihr Alter, Ihre Ausbildung und ihre derzeitige berufliche und / oder ehrenamtliche Tätigkeit an. Auch wären wir Ihnen für ein paar ergänzenden Sätze dankbar zu Ihrer Motivation, sich zu der Weiterbildung anzumelden.

Die Kosten der Weiterbildung belaufen sich für hauptamtliche Mitarbeiter/innen und Mitarbeiter auf 300,00 Euro. Für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen die Kosten 150,00 Euro. In diesem Betrag sind die Kursgebühren sowie die Kosten für Seminarmaterial enthalten.

Informationen und Fragen zu der Fortbildung beantwortet Herr Günter Niermann im Generationentreff Enger, Werther Straße 22, 32130 Enger, Telefon: 05224-9941216 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internetseite: www.enger-menschenfreundliche-kommune.de