Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

Impulsreferat

Wann: Mittwoch, den 29.08.2018 von 18.30 - 20.30 Uhr,

Wo: Generationentreff Enger, Wertherstraße 22, 32130 Enger

Referentin: Margret Ebert (Landessportbund NRW)

Der demographische Wandel macht auch vor dem organisierten Sport nicht halt. Die Gesellschaft wird in den nächsten Jahren älter und der Wunsch nach gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten nimmt zu.

Dabei kommt insbesondere dem Themenfeld "Sport und Demenz" eine besondere Rolle zu. Studien zeigen nicht nur einen starken präventiven Effekt sportlicher Betätigung, sondern betonen ebenfalls die positiven Folgen einer regelmäßigen sportlichen Betätigung von Betroffenen. Wohldosierter Sport erhöht die Lebenserwartung , bringt Sicherheit, verhindert Krankheiten und sorgt für eine Verbesserung der Lebensqualität.

 

Walking Football als neues Angebot für Menschen mit und ohne Demenz und mit und ohne Behinderung vom Generationentreff Enger.

Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kreissportbund Herford, Sportpark Enger und dem Generationentreff Enger. Bürgerinnen und Bürger die über fünfzig Jahre alt sind, kicken beim Walking Football gehend statt rennend das Runde ins Eckige. Der Ball wird nicht höher als bis zur Hüfte gespielt, es gibt keine Tacklings und natürlich wird nicht gerannt. Der Wettstreit ist dabei zweitrangig, denn der Spaß steht im Vordergrund. Vor allem werden soziale Kontakte geknüpft und vertieft.

Eigens zur Vorstellung dieser neuen Sportart von Geh-Fussball wird es bei der Bewußtsseinskampagne Move for Dementia 2018 am 02.09.2018 auf dem Rathausplatz in 32120 Hiddenhausen ein Einladungsturnier mit namhaften Mannschaften geben, um das Projekt den Bürgerinnen und Bürgern näher vorzustellen. Geplant ist ein Angebot mit dem Sportpark Enger. Informationen zur Anmeldung unter Generationentreff Enger, oder Handy-Nummer 015772793388 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Günter Niermann vom Senioren Experten Team Enger/Bielefeld war im Mai auf Einladung im Land unterwegs und referiert am 24.05.2018 in Hofgeismar über die "Initiierung und Aufbau sozialer Netze auf dem Land" mit dem Projekt der Alzheimer Beratungsstelle Enger, am 30.05.2018 beim Deutschen Seniorentag in Dortmund über die "Situation pflegender Angehöriger" und am 6.06.2018 beim 2. Zukunftskongress Soziale Infastrukturen in Berlin im Haus vom Deutschen Beamten Bund auf Einladung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Am 6. Juni 2018 fand im dbb Forum in Berlin der 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen unter dem Motto „Für eine Zukunft ohne Barrieren“ statt.

Damit geht der Kongress auf eines der wichtigsten gesellschaftlichen Zukunftsthemen ein, bei dem das gemeinschaftliche Zusammenleben aller im Vordergrund steht. Obgleich die Kommunen seit vielen Jahren erleben, dass die Zahl der über 80-Jährigen wächst, sind soziale und auch technische Infrastrukturen vielfach noch nicht darauf ausgerichtet. Es fehlt eine alter(n)sgerechte zukunftsfähige Versorgungsstruktur.


Zukunftsthema Soziale Infrastrukturen

Als eine Reaktion auf den demografischen Wandel mit seinen zunehmenden regionalen Disparitäten und der drohenden Abkoppelung strukturschwacher Regionen und Stadtteile, gilt es, die soziale Infrastruktur stärker in den Fokus zu nehmen. Obgleich die Kommunen seit vielen Jahren erleben, dass die Zahl der über 80-Jährigen wächst, sind soziale und auch technische Infrastrukturen vielfach noch nicht darauf ausgerichtet. Es fehlt eine alter(n)sgerechte zukunftsfähige Versorgungsstruktur.

Dabei gilt es folgendes zu bedenken:

* Mit höherem Alter steigt das Risiko des Einzelnen, hilfe- und pflegebedürftig zu werden.
* Familiäre Unterstützungsstrukturen brechen weg.
* Pflegende Angehörige sind häufig überfordert.
* Der pflegerische Fachkräftemangel ist ein Problem.
* Eine flächendeckende kommunale Versorgungssicherheit ist nicht überall vorhanden.
* Die Altersarmut steigt an.

Schon diese Aufzählung macht deutlich, dass es zukunftsfähiger und integrierter Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen bedarf.

Aber auch in anderen Bereichen wie Integration, Bildung, Engagement, Kinder- und Jugendpolitik bedarf es neuer kommunaler Strukturen. Dabei muss eine Abkehr vom klassischen Handeln der Verwaltungen nach Zuständigkeiten hin zu einer trisektoralen Vernetzung von Staat/ Verwaltung, Zivilgesellschaft/Bürgerinnen und Bürgern und Wirtschaft/ Unternehmen stattfinden, mit einer Stärkung der kommunalen Rolle im Rahmen von Daseinsvorsorge. Damit Kommunen ihre Rolle als Gestalterinnen vor Ort wahrnehmen können und innovative Konzepte für zukunftsfähige Infrastrukturen entstehen, braucht es jedoch eine bundesweite Förderpolitik, die eine koordinierte sozialräumlich abgestimmte und nachhaltige Infrastrukturplanung ermöglicht.

Mit Hilfe einer sozialen Infrastruktur in Form von sozialen Netzwerken, Verantwortungsgemeinschaften, lebendigen Nachbarschaften und anderen lokalen Gemeinschaften als Gestaltungspartnern ist eine Sozialraum-/Quartiersentwicklung umsetzbar. Dies erfordert einen abgestimmten Welfare Mix, der alle Beteiligten – Bürgerinnen und Bürger, Nachbarn, Familien, Kranken- und Pflegekassen, ambulante Dienstleister, Wohnungswirtschaft, Einzelhandel, Träger aus dem Bereich Gemeinnützigkeit und Wohlfahrtspflege, Kirchen, Vereine – mit ihren Angeboten einbezieht.

Am 12.04.2018 begann die Wanderausstellung mit 20 Leinwandprints vom Fotografen Michael Hagedorn aus Hamburg mit dem Titel: "Wo Sprache endet, da beginnt die Musik",  in Enger. Die Ausstellung wandert nach und nach durch alle Städte und Gemeinden des Kreises Herford und schliießt die Ausstellung im Kreishaus Herford  vom 21.12.2018 - 11.01.2019. Am 18.04.2018 war der Fotograf Michael Hagedorn zunächst um 14.30 Uhr Gast im Generationentreff Enger im Rahmen des Erzählcafes und anschließend um 18.00 Uhr zur Eröffnung der Wanderausstellung im Rathaus in Enger.

Bericht der NW Zeitung vom 20.04.2018

Weitere Termine sind:

11.05.2018 - 01.06.2018 im Rathaus in Bünde

08.06.2018 - 29.06.2018 in Löhne im Seniorenzentrum an der Werre

06.07.2018 - 27.07.2018 in Herford im HudL

03.08.2018 - 24.08.2018 in Vlotho im St. Stephan

31.08.2018 - 21.09.2018 in Hiddenhausen im Rathaus

28.09.2018 - 19.10.2018 in Spenge im St. Martinsstift

26.10.2018 - 16.11.2018 in Kirchlengern im

23.11.2018 - 14.12.2018 in Rödinghausen im Haus des Gastes

21.12.2018 - 11.01.2019 Kreis Herford im Kreishaus

 

Die Alzheimer Beratungsstelle Enger war mit 52 Teilnehmer/innen am Samstag, dem 07.04.2018 in Hamburg zur Unterstützung der Kooperationspartner Konfetti im Kopf e.V. zur gleichnamigen Parade gefahren. 

Bei herrlichem Sonnenschein begaben sich einige hundert Menschen, darunter 52 Teilnehmer/innen vom GTE, auf den Weg über die Mönkeberg Straße zum Rathausplatz. Hier fand dann noch eine Kundgebung statt.

 

na dann tschüssssssss bis 2019