Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Generationentreff Enger organisiert Telefonkette gegen Einsamkeit bei Demenz

Allein zu Hause... und niemand ruft an? Wenn in höherem Alter die Mobilität mehr und mehr nachlässt, wird Einsamkeit für viele alleinlebenden Menschen zu einem Problem. Deshalb möchte das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz für Menschen mit und ohne Demenz und den pflegenden Angehörigen in allen Kommunen des Kreises Herford eine „Telefonkette gegen Einsamkeit“ planen und organisieren.

Gerade jetzt in der gegenwärtigen Lage während der Corona – Pandemie verhängten Kontaktsperre ist die Kommunikation mit anderen Menschen für viele Personen schwierig, insbesondere für ältere oder kranke Menschen, Menschen, die nicht mobil sind, Menschen in Lebenskrisen und Menschen mit Ängsten - Einsamkeit wird noch spürbarer. „Wir wollen schaffen, dass sich niemand allein fühlt“, sagt Niermann.

Und so funktioniert die Telefonkette:

Bis zu 6 Personen bilden die Telefonkette. Sie telefonieren jeden Tag zu einer bestimmten Zeit und in einer festgelegten Reihenfolge für 5-10 Minuten miteinander.
So hat jeder täglich mit 2 Personen Kontakt.
Auf diese Weise lässt sich auch mit einem einfachen Anruf schnell klären, ob womöglich jemand Hilfe benötigt. So kann die Telefonkette auch dazu führen, dass neue Freundschaften geknüpft werden. Dies ermöglicht und fördert soziale Kontakte, gibt Sicherheit, Gesellschaft und bringt Lebensfreude.
Sollte eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer, ohne vorherige Abmeldung, das Telefonat in der Telefonkette nicht entgegennehmen, werden je nach individueller vorheriger Absprache, Angehörige, Nachbarn oder eine Rettungsstelle informiert. Die Telefonkette soll Sicherheit, Gesellschaft und Lebensfreude bringen.

Die ersten Kettenanrufe planen wir für Montag den 18. Mai 2020 ab 11:00 Uhr.
Wenn auch Sie diese Idee unterstützen möchten und sich beteiligen wollen, melden sich bitte interessierte Bürgerinnen und Bürger bis zum 14. Mai 2020:

  • aus den Städten Bünde, Rödinghausen und Vlotho bei Günter Niermann unter Telefon 05224-9941216,
  • aus den Städten Enger und Spenge bei Traugott Pfaff unter Telefon 05224-937563
  • und aus den Städten Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern und Löhne bei Karin Alex unter Telefon 05221- 66779

oder unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Die vom Generationentreff Enger eingerichtete Nachbarschaftshilfe wird auch mit von der Aktion Mensch gefördert. Das hilft, die Einsätze der Einkaufshilfe und Verteilung der Lebensmittelgutscheine zu koordinieren. So können unter anderem auch in dieser Zeit Lebensmittelgutscheine an bedürftige Menschen, ob Jung oder Alt, kostenfrei verteilt werden. Wenden Sie sich bitte an den Generationentreff Enger unter 05224-9941216. 

Der GTE plant im Mai eine Telefonkette gegen Einsamkeit

Gerade jetzt während der Corona – Pandemie ist die Kommunikation mit anderen Menschen für viele Personen schwierig, insbesondere für ältere oder kranke Menschen, Menschen, die nicht mobil sind, Menschen in Lebenskrisen und Menschen mit Ängsten - Die Einsamkeit wird noch spürbarer.

 

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Günter Schlottmann und Günter Niermann machen sich Gedanken zur Corona-Pandemie. Ein Presseartikel der Neuen Westfälischen Zeitung vom 24.04.2020

Presseartikel der NW vom 24.04.2020

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Die Kooperationsgemeinschaft Kraftquellen in der Demenz, Kreissportbund Herford, Demenzverbund Herford und MuM aus Bünde haben zu einem Vortrag "Ehrenamtliches Engagement im gesellschaftlichen Wandel - Gewinnung und Bindung junger Menschen" am 27.02.2020 ins Kreishaus in Herford eingeladen und ca. 50 Besucherinnen und Besucher, ob Jung oder Alt, aus den Bereichen Sport, Feuerwehr und Soziales folgten der Einladung.

Markus Tönsmann und das J-Team

Markus Tönsmann vom Demenzverbund Herford führte durch das Programm welches zunächst, sicherlich etwas ungewöhnlich, mit einem Gedicht von Anna Lena Hübner eröffnet wurde. Es folgten die Grußworte des Landrates des Kreises Herford Herr Jürgen Müller und dem Geschäftsführer vom Kreissoportbund Herford Herr Nils Wörmann.

Dann wurden 2 Möglichkeiten des Ehrenamtes von Jung, dem J-Team, und Karin Alex mit ihrem Enkel ein Dialog von Jung und Alt, auf wunderbarer Weise dargestellt um eine Brücke zu bauen zum Ehrenamt und Vortrag von Herrn Prof.Dr. Sebastian Braun 

Professor Dr. Sebastian Braun von der Humboldt-Universität Berlin, erläuterte in seinem Impulsvortrag den Wandel des Ehrenamtes unter Einbeziehung und Gewinnung junger Menschen. In Deutschland ist das ehrenamtliche Engagement in den letzten jahrzehnten vielschichtiger geworden.

Vielfältige Gruppen - gerade auch in den jüngeren Generationen- engagieren sich mit unterschiedlichen Zielen und Motiven in verschiedenen sozialen Kontexten und Formen. Insofern wandelt sich auch das ehrenamtliche Engagement in lokalen Strukturen der Zivielgesellschaft. Der Vortrag fragte danach wie sich dieses Engagement in quantitativer und qualitativer Hinsicht verändert hat, und welche Folgen damit für ein zeitgemäßes Engagement gerade von jüngeren Menschen vor Ort verbunden sein dürften und welche Optionen Sinnvoll erscheinen.

Das neue Ehrenamt sieht ein vielfältiges, zeitlich befristetes und tätigkeitsorientiertes Engagement im Sinne eines Selbstentfaltungsmotiv vor, also das was mir Spass macht mache ich gerne.

Abgerundet und verabschiedet wurden die Gäste mit dem sehr einfühlsamen Gedicht von Anna Lena Hübner "Verblasst"

 

Thema des Beitrags: Sport, Bewegung und Demenz

Rennen verboten: Gehfußball in Enger unterstützt von der BKK HMR

Was auf den ersten Blick merkwürdig klingt, ist in Enger seit mehr als einem Jahr eine ernst gemeinte Sportalternative für Menschen ab 60 Jahren. Günter Niermann vom Generationen Treff Enger und der Kreissportbund Herford haben die mittlerweile vom Weltfußballverband FIFA anerkannte Sportart "Walking-Football" - Geh-Fußball nach Enger geholt. „Im Vordergrund steht die gemeinsame Bewegung und der soziale Austausch. Es geht nicht darum, auf höchstem Niveau Sport zu treiben“ so Niermann.

Mitmachen kann jeder ab 60 Jahren oder bei einer vorliegenden Behinderung auch vor dem 60. Lebensjahr. Unterstützt wird die Mannschaft jetzt von der BKK HMR mit einem Satz neuer Trikots. „Ein Bewegungsangebot funktioniert meistens nur, wenn es langfristig Spaß macht und ohne große Hürden in Anspruch genommen werden kann.“, so Patrik Kasparak von der BKK HMR. Jeden Dienstag um 18:30 Uhr treffen sich zwischen 20 und 26 Teilnehmer im Sportpark Enger. Die Teilnahme am Gehfussball ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Pro Abend wird ein Teilnehmerbetrag in Höhe von drei Euro für die Platzmiete erhoben. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Generationen Treff Enger unter der Telefonnummer 05224 9941216.

Günter Niermann (rechts) überreicht Herrn Kasparak von der BKK-HMR ein Original Trikot vom Walking-Football Team aus dem GTE und dankt der BKK-HMR

Thema des Beitrags: Fort- und Weiterbildung Kraftquellen in der Demenz

Das Projekt "Kraftquellen in der Demenz", im Demenzverbund Herford, startet am 25./26 September 2020 mit der Fortbildung:

Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit - Initiieren, Aufbau und Förderung von ehrenamtlichem Engagement und sozialen Netzwerken im Sozialraum.

Ziel der Weiterbildung

Die Weiterbildung verfolgt das Ziel, Methoden und Techniken der sozialen Netzwerkarbeit sowie der Initiierung ehrenamtlichen Engagements zu vermitteln.
Zugleich werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die didaktischen und methodischen Kompetenzen an die Hand gegeben, in der eigenen beruflichen und/oder ehrenamtlichen Praxis soziale Netzwerke und ehrenamtliches Engagement zu entwickeln, durchzuführen und Entwicklungsprozesse auszuwerten.
Die Weiterbildung bietet Raum für die Erprobung unterschiedlicher Verfahren der Netzwerkanalyse und Netzwerkentwicklung. Ausgangs- und Bezugspunkt sind zum einen die (Praxis-) Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zum anderen die Erfahrungen und Erkenntnisse, die aus der sozialen Netzwerkarbeit in verschiedenartigen Projekten und Trägerschaften resultieren.

Zielgruppe

Unter dem Motto Fragen stellen, Material sammeln, Ideen verbinden richtet sich die Fortbildung „Methoden und Techniken sozialer Netzwerkarbeit“ an Ehren- und Hauptamtliche, die in ihren jeweiligen Kommunen im Kreis Herford ein ehrenamtliches Netzwerk, einen Generationentreff oder ein Quartiersprojekt organisieren oder starten wollen.
Angesprochen sind haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kommunalen oder freien Einrichtungen der sozialen und kulturellen Arbeit, die sich mit neuen Herausforderungen und Perspektiven einer vernetzen, generationsübergreifenden und sozialraumorientierten Praxis ihrer Arbeit beschäftigen möchten.
Günstig ist, wenn sich während der Weiterbildung die Möglichkeit zu einer eigenen Netzwerkarbeit „vor Ort“ erschlossen werden kann.

Weiterbildungsstruktur und Inhalte

Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr, beginnend im September 2020. Sie umfasst acht thematische Bausteine, die an insgesamt zehn Weiterbildungstagen behandelt werden. Die Weiterbildung findet an folgenden Tagen von 9.30 bis 17.00 Uhr statt.
Termine 2020 – 2021: Freitag und Samstag, 25. und 26. September Samstag, 24. Oktober | Samstag, 14. November Samstag, 12. Dezember | Samstag, 9. Januar Samstag, 20. Februar | Samstag, 20. März Freitag und Samstag, 23. und 24. April
Während der Weiterbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Möglichkeit eigene Erfahrung in der Entwicklung und Begleitung ehrenamtlichen Engagements in der sozialen Netzwerkarbeit sammeln. Dieses wird im Rahmen selbstorganisierter kollegialer Beratung in sechs Lerngruppentreffen reflektiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit an drei Lerngruppencoachings teilzunehmen.

Kursleitung

Ralf Hoffmann, Mastercoach www.ressourcen-entdecken.de „Neues zu entdecken, ungewohnte Sichtweisen zu erproben und im Gespräch Perspektiven auszuloten macht mir Freude. Meine unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen als Team- und Projektentwickler, Sozialarbeiter, Geschäftsführer, Spielpädagoge, Fundraiser und Coach haben meinen Blick geschärft für die verborgenen Potentiale im Menschen, in Gruppen und in Organisationen.“

Sabine Mellies, Mastercoach www.coaching.sabinemellies.de „Als Geschäftsführerin einer bundesweit tätigen Organisation der Zivilgesellschaft mit über 60 Beschäftigten, als Projektleiterin und -entwicklerin sowie als Organisationsberaterin mit langjähriger beru?icher Erfahrung kenne ich die Aufgaben und Herausforderungen in einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft aus eigener Erfahrung.“
Beide verfügen über langjährige Praxiserfahrung in der Beratung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sozialen und kulturellen Arbeit, der Projektentwicklung, Durchführung und Steuerung sowie in der sozialen Netzwerkarbeit.

 Kontakt und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt formlos, jedoch schriftlich über die Geschäftsstelle des Bildungswerkes Enger in Trägerschaft des Vereins Leben-Wohnen-Begegnen e.V., Werther Straße 22, 32130 Enger

Bitte geben Sie bei der Anmeldung die vollständige Anschrift, Ihr Alter, Ihre Ausbildung und ihre derzeitige berufliche und / oder ehrenamtliche Tätigkeit an. Auch wären wir Ihnen für ein paar ergänzenden Sätze dankbar zu Ihrer Motivation, sich zu der Weiterbildung anzumelden.

Die Kosten der Weiterbildung belaufen sich für hauptamtliche Mitarbeiter/innen und Mitarbeiter auf 300,00 Euro. Für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen die Kosten 150,00 Euro. In diesem Betrag sind die Kursgebühren sowie die Kosten für Seminarmaterial enthalten.

Informationen und Fragen zu der Fortbildung beantwortet Herr Günter Niermann im Generationentreff Enger, Werther Straße 22, 32130 Enger, Telefon: 05224-9941216 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internetseite: www.enger-menschenfreundliche-kommune.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ehrenamtliche Demenzlotsenprojekt in 32257 Bünde im Ärztezentrum MuM ist das dritte dieser Art im Kreis Herford. Nach Enger mit der Alzheimer Beratungsstelle und Hiddenhausen mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz freuen sich die Verantwortlichen Karin Alex und Günter Niermann über diesen weiteren Schritt einer interkommunalen Vernetzung der Kommunen im Kreis Herford mit dem Thema Demenz.

Bericht vom Westfalen Blatt vom 27.12.2020

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Das Projket Kraftquellen in der Demenz startet am 26.01.2020 mit der 20. Winterwanderung von Enger nach Hiddenhausen und zurück.

Bisher haben sich 56 Teilnehmer/innen angemeldet. Bei 60 endet die Teilnehmerliste.

Flyer