Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Am Montag dem 27.02.2017 fand die Pressekonferenz mit dem Thema "Kraftquellen in der Demenz" einer bundesländerübergreifenden Veranstaltungs- und Informationsreihe um 11.00 Uhr im bis auf den letzten Platz besetzten Generationentreff Eger, statt.

Manuela Schock vom Haus Stephanus und Günter Niermann vom Generationentreff konnten den Landrat des Kreises Herford Herr Jürgen Müller und Vertreter des Landrates aus dem  Kreis Osnabrück Herrn Peters und die Bürgermeister aller Kommunen und Gemeinden aus dem Kreis Herford, als auch alle Kooperationspartner des Projektes begrüßen. Es gab einen Rückblick auf das Erreichte von 2016 und einen Ausblick auf die 30 überregionalen Veranstaltungen in den betreffenden Kommunen. Angestrebt ist eine interkommunale Vernetzung im Kreis Herford und eine bundesländerübergreifende Vernetzung mit den Kreisen Herford, Minden-Lübbecke, Osnabrück und Schaumburg.

Presseartikel der NW vom 28.02.2017

 

Move for Dementia 2016 - ein voller Erfolg

Sehen Sie hier die Videobotschaft der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (Link zu YouTube)

Wer hätte das gedacht? 109 angemeldete Aktionen im In- und Ausland haben das Projekt Move for Dementia 2016 zu einem Erfolg werden lassen. Das macht natürlich Mut zu mehr. So ist die Entscheidung, diese so sinnvolle und positive Aktion auch im nächsten Jahr zu wiederholen, überwiegender Wunsch der 2016 teilnehmenden Initiativen.

Am Donnerstag, dem 22.09.2016 fand von 09.15 - 16.00 Uhr die 5. Internationale Demenztagung im Alten Dorfkrug, Bünder Straße 229, 32130 Enger-Besenkamp, statt.

Vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Zahl der Betroffenen hat die WHO  in ihrer jüngsten Demenz-Publikation dazu aufgerufen, Demenz zu einer Priorität nationaler Gesundheitspolitik zu machen. Das erfordert eine neu ausgerichtete Demenzstrategie. Insbesondere die nach wie vor vorherrschende Stigmatisierung von Demenz  gelte es hinsichtlich der sich abzeichnenden Ressourcenprobleme zu überwinden. 

Die Alzheimer Beratungsstelle Enger beging am 15.09.2016 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Alten Dorfkrug, Bünder Straße 223, 32130 Enger, sein 10 jähriges Bestehen. Das ist vielleicht auf dem ersten Blick nichts ungewöhnliches. Aber 10 Jahre ehrenamtliches Engagement mit heute 28 Bürgerinnen und Bürgern in der Beratungsstelle mit all den offenen Angeboten halten wir schon für eine Feierstunde vor allem für die engagierten Bürgerinnen und Bürger würdig.

von Links; Thomas Meyer-Bürgermeister der Stadt Enger, Dr. Henning Scherf, Herr Werner

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm..... die Aufbauarbeiten auf dem Rathausplatz begannen um 7.00 Uhr

Zwischenzeitlich läuft die Europaweite Bewußtseinskampagne Move for Dementia 2016 am 04.09.2016 von 10.45 - 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz in 32120 Hiddenhaausen auf Hochtouren und nimmt so ganz allmählich Fahrt auf.

  • Die ersten Anmeldungen für die Läufe der Kinder aus dem Kindergarten, Kommune und Nordic-Walking für Hiddenhausen liegen vor. 
  • Die ersten Plakate für die Partner sind erstellt und verschickt wie z..B. an Pfronten, Steglitz-Zehlendorf, Oldenburg, Darmstadt, Dreieich, Oberursel, Steinheim, Bad Essen-Lintorf, Spenge, Berlin....... nach Cypern, Brügge in Belgien und Main Parcs of Rennes in Frankreich.

 

  • Die Pressekonferenz für Move for Dementia im Kreis Herford findet am 16.08.2016 um 11.00 Uhr im Taka-Tuka-Land, Kindertagesstätte, Am Rathausplatz, 32120 Hiddenhausen, statt.
  • Bisher haben sich 101 Kinder für den Kinder- und Minilauf angemeldet!!
  • Bisher haben sich 27 Bürger/innen für den Lauf der Kommunen angemeldet
  • Bisher haben sich 4 Bürger/innen für Nordic-Walking angemeldet

Alzheimer Beratungsstelle Enger informiert über die Pflegereform 2016/17

Die Alzheimer Beratungsstelle Enger informiert im Rahmen des Kurses „Hilfe zum Helfen- Umgang mit Menschen mit einer Demenz“ der am Donnerstag, dem 07.04.2016 um 18.30 Uhr im Generationen Treff Enger, Werther Straße 22, 32130 Enger, startet, unter anderem auch über die sehr wichtigen Veränderungen der Pflegereform mit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz ab dem 01.01.2017.
In der ersten Stufe des PNG wurden im insbesonderen die Leistungen für Menschen mit einer Demenz in der häuslichen Versorgung deutlich erhöht und die Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten für die pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen ausgeweitet, beispielsweise durch die Einführung von Betreuungsleistungen und die Möglichkeit der Vereinbarung von Zeitkontingenten neben den verrichtungsbezogenen Leistungskomplexen in der ambulanten Pflege.

Ab dem 01.01.2017 wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit, und die damit verbundene Einstufung in die Pflegeversicherung dann neu definiert.
Maßgeblich für das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit sind dann Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder Fähigkeitsstörungen in den nachfolgenden sechs Bereichen bzw. Modulen:

1. Mobilität - Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen etc.
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten - örtliche und zeitliche Orientierung etc
3. Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen - nächtliche Unruhe, selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten etc
4. Selbstversorgung - Körperpflege, Ernährung etc., hierunter wurde bisher die "Grundpflege" verstanden
5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen - Medikation, Wundversorgung, Arztbesuche, Therapieeinhaltung etc
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte - Gestaltung des Tagesablaufs etc

Dabei spielen die bisheren Zeitorientierungswerte keine Rolle mehr. Vielmehr geht es in der Regel um die Frage, ob die erforderliche Fähigkeit noch vorhanden ist und ob damit verbundene Tätigkeiten selbständig, teilweise selbständig oder nur unselbständig ausgeübt werden können.
Man möchte hiermit den Menschen als Ganzes erfassen mit Körper, Psyche und soziales Umfeld. Der Blick auf die Pflegebedürftigkeit ändert sich somit, denn der Hilfebedarf orientiert sich dann nicht mehr an die Pflegeminuten, sondern an den noch vorhandenen Fähigkeiten der Menschen.
Jetzt ist hauptsächlich der Grad der Selbständigkeit im Vordergrund. Die Seniorexperten der Alzheimer Beratungsstelle Enger sind der Auffassung, dass dieses der richtige Weg sei, denn die Förderung der Fähigkeiten der betroffenen Menschen liegt hier schon seit 2006 im Vordergrund aller Tätigkeiten im Generationen Treff Enger.  

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser kostenfreien Kursreihe stets herzlich willkommen und es bedarf keiner Voranmeldung.