Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Das ehrenamtliche Demenzlotsenprojekt in 32257 Bünde im Ärztezentrum MuM ist das dritte dieser Art im Kreis Herford. Nach Enger mit der Alzheimer Beratungsstelle und Hiddenhausen mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz freuen sich die Verantwortlichen Karin Alex und Günter Niermann über diesen weiteren Schritt einer interkommunalen Vernetzung der Kommunen im Kreis Herford mit dem Thema Demenz.

Bericht vom Westfalen Blatt vom 27.12.2020

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Das Projket Kraftquellen in der Demenz startet am 26.01.2020 mit der 20. Winterwanderung von Enger nach Hiddenhausen und zurück.

Bisher haben sich 56 Teilnehmer/innen angemeldet. Bei 60 endet die Teilnehmerliste.

Flyer

Thema des Beitrags: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz

Das Ärztenetz MuM – Medizin und Mehr eG in Bünde mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz in der Alzheimer Beratungsstelle Enger im Verbund als ehrenamtliches Demenzlotsen-Projekt für Bünde ab dem 01.01.2020

Mit Hilfe von MuM Bünde unter der Projektleitung vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz in der Alzheimer Beratungsstelle Enger wird ab dem 15.01.2020 für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen das ehrenamtliche Demenz Lotsenprojekt in Bünde aufgebaut werden, um die Situation von Menschen mit Demenz und die ihrer Angehörigen zu unterstützen und ihre Lage zu verbessern.

Wie ein Lotse zeigen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz Wege auf, wie Menschen mit Demenz und deren Angehörige Hilfe und Unterstützung bekommen können. Sie sind vor Ort in der Nachbarschaft, in der Hausgemeinschaft und sind Ansprechpartner -innen für Menschen und Institutionen in Bünde, die Fragen zum Thema Demenz haben.

Mit öffentlichkeitswirksamen Projekten sensibilisieren sie für das Thema Demenz, z.B. mit Beratung, Aufbau von Selbsthilfegruppen Demenz, Kunst, Kultur, Sport und Bewegung.
Sie verstehen sich als ehrenamtliche Ergänzung von professionellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten für zu Hause. Die aktiven Ehrenamtlichen sind in den verschiedenen Sozialräumen aktiv und bieten auch bei MuM Bünde jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 10.00 – 12.00 Uhr feste Sprechzeiten an.

Die Demenzlotsen werden mit Visitenkarten ausgestattet und die telefonische Erreichbarkeit sichergestellt. In dem Flyer „Kraftquellen in der Demenz“ sind sämtliche Informations- und Beratungsangebote in den einzelnen Kommunen des Kreises Herford erstellt.

 

kraftquellen in der Demenz
Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Am Samstag, dem 16.11.2019 veranstaltete das Tanzhaus Marks in Kooperation mit dem Projekt Kraftquellen in der Demenz den 3. Tanztee Vergissmeinnicht bei vollem Haus. Unterstützung fand die Aktion auch von einer Kindertagesstätte die ihre einstudierten Tänze unter großem Beifall zum besten gaben.

voller Einsatz wurde gezeigt..................

bis im März 2020 wenn es wieder heißt: Tanztee Vergissmeinnicht 2020

kraftquellen in der Demenz
Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

In einer immer älter werdenden Gesellschaft betrifft das Thema "Demenz" immer mehr Menschen. Betroffene benötigen über die medizinische Grundversorgung hinaus Information, Beratung, praktische Unterstützung und nicht zuletzt soziale Integration. Wie kann Erkrankten und ihren Angehörigen ein Weg aus dem oft schamhaften Rückzug ins Private zurück in die Mitte der Gesellschaft geebnet werden?
Im Rahmen des Modellprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz", mit dem das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in den Jahren 2012–2018 deutschlandweit rund 500 Projekte gefördert hat, wurde mit beachtlichen Ergebnissen nach Lösungen gesucht.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat in seinem "Nachrichtendienst" (NDV) Berichte über 14 Projekte, darunter auch das Projekt: "Kraftquellen in der Demenz" aus dem Kreis Herford, veröffentlicht.

Die Auswahl umfasst Allianzen im städtischen wie im ländlichen Raum und Projekte mit spezifischem Fokus auf Migration und kulturelle Teilhabe. Für dieses E-Book wurden die Artikel nun überarbeitet und gebündelt, um die Impulse, Ideen und Erfahrungen, die aus den Projekten hervorgegangen sind, möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Es soll Betroffenen Mut machen, Hilfen aufzeigen und Akteuren Anregungen geben.

Sport Bewegung und  Demenz
Thema des Beitrags: Sport, Bewegung und Demenz

Westfalen Weser Energie belohnt den Generationentreff Enger am 28.10.2019 in Herford für bürgerschaftliches Engagement mit einem besonderen Förderpaket.

Bereits zum elften Mal startete Weser Energie das Förderkonzept für Vereine in der Region. Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ konnten sich alle Vereine im Netzgebiet über das Internet für ein Förderpaket bewerben. Ziel der Aktion ist es, besonders vorbildliche Aktivitäten und innovative Ideen von Vereinen zu unterstützen.

Westfalen Weser Energie führt das Förderkonzept in Kooperation mit Prof. Dr. Sebastian Braundurch, der an der Humboldt-Universität zu Berlin forscht und lehrt. Er hat einen Kriterienkatalog entwickelt, nach welchem eine unabhängige Jury die besonders förderwürdigen Aktionen ermittelt hat.

Mehr als 130 Vereine haben sich insgesamt beworben. Die Aktion war aus Sicht von Westfalen Weser Energie ein voller Erfolg und es ist beabsichtigt, sie im Jahr 2020 zum zwölften mal durchzuführen.
12 Bewerbungen haben die Jury besonders überzeugt und werden zu Leuchtturmprojekten ausgewählt darunter auch der Verein Leben-Wohnen-Begegnen e.V. durch das Kooperationsprojekt „Gehfußball – Gemeinsam mehr bewegen im Kreis Herford“ gemeinsam mit dem Kreissportbund Herford, Westfälischen Fußball und Leichtathletik Verband Kreis Herford dem Sportpark Enger und dem Generationentreff Enger.

links: Alois Block, Ulrich Schnier, Rolf Obst, Günter Niermann, Helga Trambow alle GTE-Gehfussball und Dennis Heymann Kreissportbund Herford

Die besondere Projektidee beim Projekt „Gehfussball- gemeinsam mehr bewegen im Kreis Herford“ ist eine innovative Möglichkeit, durch Sport und Bewegung zur Förderung von Gesundheit und gemeinschaftlicher Zugehörigkeit beizutragen. Insbesondere im höheren Lebensalter können soziale Bindungen und neue Freundschaften eine wertvolle alltägliche Ressource darstellen. Durch Informationsvermittlung und weitere praktische Unterstützungsleistungen soll in dem Projekt darauf hingewirkt werden, Gehfußball-Abteilungen in den Vereinen des Kreises Herford zu gründen, um das inklusive Angebot für ältere Menschen und Menschen mit Demenz und Behinderungen zu erweitern.

Die bisherige Umsetzung eines entsprechenden Angebots erweist sich als Erfolg versprechend, sodass eine Nachfrage nach einem niederschwelligen und inclusiven Gehfussball-Angebot offenkundig gegeben ist. Gerade Fussball dürfte durch seine hohe Sichtbarkeit im öffentlichen Raum vielfältige Anschlussofferten für ältere Menschen bieten, wenn es nicht wettkampfförmig organisiert wird. Insofern wird in dem Projekt ein sportbezogenes Inclusionsprojekt für ältere Menschen umgesetzt und dabei versucht, dass entsprechende Angebot in die Trägerstrukturen der lokalen Vereine mit einzubinden. Dabei sollen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit verschiedenen Sport- und Lebensgeschichten und speziell auch Erkrankungen im Gehfussball interagieren.

 

 

Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Basar mit „Kreativen Handarbeiten“ im Generationentreff Enger

Der Generationentreff Enger veranstaltet am Freitag dem 01.11.2019 von 11.00 – 17.00 Uhr einen Basar mit „Kreativen Handarbeiten“ und einen Kaffee-Nachmittag.

Die Handarbeitsgruppe im Generationentreff Enger bietet wieder selbst gefertigte Arbeiten mit Stricken, Nähen und Häkeln zum Verkauf an. Häkeldeckchen werden ebenso angeboten wie Jacken, Socken, trendige Schals und vieles mehr. Ein Besuch im Generationentreff Enger lohnt sich, versprechen die Organisatorinnen.
In der Cafeteria sorgt ein Team in der Mittagszeit mit selbstgemachtem Kartoffelsalat und Bockwurst als auch am Nachmittag mit einem Kuchenbuffet und Schnittchen für das leibliche Wohl, darüber hinaus zum Verweilen und Plaudern interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Der Erlös des Basars wird für die Ruth und Willi Biermann Stiftung verwendet.

demenztagung
Thema des Beitrags: Kraftquellen in der Demenz

Demenzstrategie und Lokale Initiativen im Demenzverbund- Was ist wichtig

8.Demenztagung: 63 interessierte Bürger/innen kamen in das Johannes-Haus in Herford zusammen, um sich über das Zusammenspiel von Nationalen Demenzstrategien und lokalen Netzwerken – Was ist wichtig, zu informieren.

Der Generationentreff und das Johannes-Haus, Träger ist das Ev. Johanneswerk e.V., veranstalteten gemeinsam am 09.10.2019 diese 8. Demenztagung auch unter dem Aspekt, die strategische Ebene mit den Erfahrungen der Praxis zu verbinden.

 Pressebericht Neue Westfälische Zeitung

Pressebericht Westfalen Blatt


 

Die Länder und die Spitzenverbände der Kommunen haben bei der Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie eine wichtige Rolle inne. In vier Bundesländern (Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein) gibt es bereits landesspezifische Demenzpläne. Die Kommunen sind herausragende Partner bei der Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie, wo es um die Gestaltung der Lebensbedingungen demenzkranker Menschen vor Ort geht. Die Lebenssituation demenziell erkrankter Menschen wird vor allem dort verbessert werden können, wo Kommunen dafür Verantwortung übernehmen. Länder und Kommunen beraten deshalb die Bundesregierung und tragen durch eigene Maßnahmen zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie bei.

Ausgangspunkt für die Entwicklung von Zielen und Maßnahmen sind die Situation und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz. Im Rahmen von 4 Handlungsfeldern, die die Allianz für Menschen mit Demenz unterschieden, gilt es, Handlungsbedarfe festzustellen. An diesem Bundesweiten Projekt Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz haben der Generationentreff Enger mit der Alzheimer Beratungsstelle und das Haus Stephanus aus Hiddenhausen von 2014 bis 2017 teilnehmen dürfen. Herausragende Handlungsfelder der beiden Initiativen aus dem Kreis Herford waren und sind die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit und ohne Demenz und ihre Angehörigen in den einzelnen Kommunen, den Bekanntheitsgrad vom Thema Demenz mit dem Projekt „Kraftquellen in der Demenz„ zu steigern, die Schaffung von Unterstützungs- und Begegnungsformen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam zu erweitern und neu zu schaffen, mit dem Projekt „Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz“ den Auf- und Ausbau sowie Begleitung von Selbsthilfegruppen Demenz in den 9 Kommunen im kreis Herford verbunden mit der interkommunalen Vernetzung im Kreis Herford, als auch die Ausweitung vom Netzwerkknotenpunkt Demenz im Generationentreff Enger für das ehrenamtliche Engagement.
Von den Verantwortlichen ist geplant, dieses alles im Einklang mit dem Demenzverbund Herford zu installieren um die in den zurückliegenden Jahren gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse auf Lokaler-, überregionaler- und Internationaler Ebene explizit an die Betroffenen Menschen, pflegenden Angehörigen und engagierten Bürger/innen in den Kommunen weitergeben zu können.

Neben weiteren Informationen gab es auch Vorträge über den Verlauf und Stand einer nationalen Demenstrategie aus dem Landkreis Hildesheim in Niedersachsen, mit der strategischen Ebene und den Erfahrungen aus der Praxis mit dem Projekte Kraftquellen in der Demenz und Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford von den Vortragenden Manuela Schock, Karin Alex und Günter Niermann. Ein besonderes Thema war hier auch die Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen während eines Krankenhausaufenthaltes.
Manuel Stender, Referent aus dem Landkreis Hildesheim wusste darüber zu berichten, wie Kommunen gemeinsam mit Akteuren aus allen gesellschaftlichen Bereichen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aus dem Landkreis Hildesheim nachhaltig verbessern wollen und über Aufbau, Aktivitäten und Entwicklung der DemenzNetzwerk Region Hildesheim. So war auch ein wichtiges Thema bei der Entwicklung die Einbindung von Hausarztpraxen verbunden mit der Informationsmappe Demenz. Dieses alles waren eindrucksvolle Beispiele aus dem Landkreis Hildesheim.
Mit beiden Vorträgen konnten die Teilnehmer/innen der Tagung sehr schnell die strategische Ebene mit den Erfahrungen der Praxis verbinden.
Zum Ende der Tagung kam, der mit Spannung erwartete, Vortrag von Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, 1. Vorsitzender der Aktion Demenz e.V. Deutschland „ Demenzstrategie und lokale Demenzinitiativen-was ist wichtig? Prof. Dr. Reimer Gronemeyer richtete wie immer den Blick aufs große Ganze von dessen fachkundigen wie menschlichen Zuwendungen wir hier immer wieder aufs Neue profitieren können. Er sieht das Zusammenspiel von Professionalisierung und Engagement der Initiativen vor Ort bei der Demenzstrategie vor allem bei dem Miteinander, welches er als unabdingbar hält.

Gleichzeitig befürchtet Prof. Dr. Reimer Gronemeyer aber auch mit der Verabschiedung der Demenzstrategie auf Bundes- oder Landesebene, dass die Gesetzgebung vielleicht nur den „Deckel“ drauflegen möchte. Er ist immer wieder bei seinen Besuchen im Kreis Herford von den verschiedenen Initiativen angetan und weiß das Thema Demenz hier in guten Händen.
Einen besseren Schlussstrich hätte man nicht unter diese Demenztagung ziehen können und so bedankte sich Günter Niermann, der Kurzfristig mit der Moderation der Tagung für Frau Rheinhold eingesprungen ist, bei allen Referenten/innen und bei dem Teilnehmer/innen für die Beiträge bei der 8. Demenztagung und das konstruktive Miteinander.

Referentinnen und Referenten von links: Manuel Stender vom Landkreis Hildesheim, Karin Alex und Günter Niermann vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford, Manuela Schock Hausleitung vom Haus Stephanus und Prof.Dr. Reimer Gronemeyer 1.Vorsitzender der Aktion Demenz e.V. Deutschland