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Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Thema des Beitrags: Festveranstaltung Lokale Allianz in Köln
gesellige Runde

Festveranstaltung zum Abschluss der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wollte mit der Festveranstaltung am Montag, dem 29.10.2018 von 09.30 – 16.00 Uhr in der Flora in Köln Danke sagen und zusammen mit 140 anwesenden Lokalen Allianzen die gemeinsame Arbeit Revue passieren lassen, sowie einen Blick in die Zukunft werfen.

Bericht der NW vom 3.11.2018

 

 

 

Das seit 2012 bestehende Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ geht mit Ablauf dieses Jahres zu Ende. In dieser Zeit wurden von den Projekten deutschlandweit 500 regionale Hilfenetze für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen aufgebaut, darunter auch das Haus Stephanus und der Generationentreff Enger aus dem Kreis Herford.

Mit ihrem überzeugten Einsatz tragen sie tagtäglich dazu bei, den von Demenz betroffenen Menschen ein aktives Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen sowie darüber hinaus die Gesellschaft insgesamt für das Thema zu sensibilisieren.

Der Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stefan Zierke, der Vorsitzende der BAGSO, Franz Müntefering und Prof. Dr. Andreas Kruse dankten den Vertretungen der Lokalen Allianzen und zeigten Wege in die Zukunft auf. Als Moderatorin konnte die Botschafterin der Woche der Demenz, die NDR Moderatorin und Buchautorin Bettina Tietjen gewonnen werden.

Unter den sieben „Hotspot“-Moderationen im Rahmen der Festveranstaltung wurden der Generationentreff Enger und das Haus Stephanus aus Hiddenhausen als Kooperationspartner mit dem Themenfeld „Sport, Musik, Bewegung und Demenz“ auserwählt. Die „Hotspots“ waren ein interaktiver, etwa einstündiger Programmpunkt während des Festtages.

Die Aufgabe als Gastgeber des Hotspots bestand darin, das Gespräch mit den wechselnden Standbesuchern zu moderieren und am Laufen zu halten. Der Austausch stand unter der Leitfrage „Was haben wir gelernt?“. Passend dazu sollten wir von unseren Erfahrungen und Erfolgen berichten und so die Besucher des Hotspots zum Austausch untereinander anregen. Im Fokus der Diskussion standen unter anderem - Erfolgsbedingungen und praktische Tipps für die Projekte sowie die Entwicklung von Ideen für neue Initiativen in dem Themenfeld. Hier konnte neben den sportlichen Aktivitäten auch auf die Bewusstseins Kampagne Move for Dementia und das Senioren Experten Team hingewiesen werden.

Edeltraud Niermann, Manuela und Friedel Schock im Festsaal

so langsam füllte sich der Saal mit ca. 200 Gästen

Bettina Tietje mit Franz Müntefering

Bettina Tietje im Gespräch mit Franz Müntefering und dem Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Zierke

Schlüssel- und Zuständigkeitsübergabe vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur BAGSO

Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse mit einem sehr guten Festvortrag

Edeltraud Niermann und Manuela Schock während der Präsentation am HOTSPOT "Sport, Bewegung und Demenz" vom GTE und Haus Stephanus

Das künstlerische Gesamtwerk soll zu einem Plakat weiter entwickelt werden.

Günter Niermann auf der Festbühne im Gespräch mit Bettina Tietjen

Unser ALLER großer Dank geht an Frau Kornelia Folk (auf dem Foto ) und Frau Weritz-Hanf, die beiden Macherinnen der "Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz".

Unter dem Dach der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) will die neu geschaffene Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen stärken, lokale Netzwerke weiter unterstützen und für den Umgang mit Demenz sensibilisieren.

Sie arbeitet eng mit den zuständigen Ministerien und Fachstellen der Länder, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und weiteren wichtigen Akteuren im Bereich Demenz zusammen und ergänzt damit die vorhandenen Unterstützungsangebote. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Als Anlaufstelle bietet sie fachliche Begleitung, überregionalen Erfahrungsaustausch und begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Sie trägt ebenfalls dazu bei, die Nachhaltigkeit der Lokalen Allianzen zu sichern und neue Hilfenetzwerke vor Ort aufzubauen und um gemeinsam neue Wege zu gehen.

Sie fördert die Vernetzung untereinander und lädt zu Workshops, Fachkonferenzen und Webinaren ein. Interessierte finden unter www.lokale-allianzen.de gebündelte Informationen, Handreichungen und Praxistipps.

Günter Niermann, 30.10.18