Stadt / Land / Plus - Enger, die menschenfreundliche Kommune

Die menschenfreundliche Kommune

ALBERT - Alzheimer Beratungsstelle Enger und GTE

Jung und Alt gestalten Gemeinsam

In unserem gemeinsamen Projekt „Jung und Alt Gestalten mit Ton, Holz und Wolle“ spricht man in diesem Zusammenhang von einer Inklusion, da Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Demenz, ob Jung oder Alt gleichberechtigt behandelt werden.
Sie können mit dieser Gemeinschaft an der Gesellschaft teilhaben und über ihre Zukunft bestimmen wie jeder andere Bürger. Bisher kannte ich in unserer Stadt Enger, dass man mit den Behinderten oder Menschen mit Demenz wenn überhaupt, integrativ umgegangen ist. Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit eines jeden Menschen, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Jeder Einzelne ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr sind wir es in der Gemeinschaft, die Strukturen schaffen, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen er- und einbringen können. In einer inklusiven Gesellschaft müssen die Rahmenbedingungen so geschaffen sein, dass jeder Mensch frei wählen kann, welcher Beschäftigung er nachgehen möchte. Das bedeutet für uns zum Teil eine
Umwälzung der Gesellschaft

 

Im Mittelpunkt des Projektes "Jung und Alt gestalten mit Holz, Ton und Wolle" stehen - 6 Kinder von 3 - 14 Jahren mit und ohne Behinderung - 6 Senioren/innen mit und ohne Demenz. Im Vordergrund steht zunächst das Miteinander und der Spaß am werken und gestalten. Hier geht es um Gemeinsamkeiten ohne Leistungsdruck. Der Umgang mit den unterschiedlichen Materialien wird als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit wertgeschätzt, aber es können auch neue Horizonte eröffnet werden. Es ist uns bewusst dass die Teilnehmer/innen auch schon aus Altersgründen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen zusammen kommen. Aber gerade das macht es ja so interessant - das Zusammenspiel von Jung und Alt und mit und ohne Behinderung und mit und ohne Demenz. 2 Künstlerinnen werden das Projekt verantwortlich begleiten. 4 Erzieherinnen und 3 Begleiter aus dem Helferkreis vom Generationen Treff Enger als auch Haus Stephanus werden begleitend zur Seite stehen.

Die Seniorinnen und Senioren möchten mit den verschiedenen Generationen übergreifenden Projekten für Jung und oder Alt an der gesellschaftlichen Entwicklung in ihrer Stadt mitarbeiten und somit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen leisten.

Kooperationspartner sind:

Generationen Treff Enger
Haus Stephanus
TAKA-TUKA-LAND
Johannes Falk Haus

Termine: Jeden 1. Donnerstag im Monat von 15.30 - 17.00 Uhr in der Kindertagesstätte TAKA-TUKA-Land, Hiddenhausen

Auskunft erteilt:

Kindertagesstätte TAKA-TUKA-Land, Nadine Kerber, Tel. 05221-10 46 140, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine kleine Fotoauswahl: