Konzept vom Generationentreff Enger

Von einer Idee 1997 bis heute ...

Gemeinsam und voneinander lernen um miteinander handeln zu können ...

Von diesem Leitgedanken getragen, sollen die verschiedenen Netzwerke im Generationentreff Enger möglichst vielen Menschen, ob Jung oder Alt, die Möglichkeit bieten, an der gesellschaftlichen Entwicklung mitzuarbeiten.  
Es gibt viele Gründe und Argumente für solch ehrenamtliches Engagement. Der Wandel der Gesellschaft verändert jedoch die Art der Motivation. Die Bedürfnisse und die Wünsche sind anders geworden, die Zielgruppen haben sich ebenfalls gewandelt.
Menschen möchten sich in ihrer Freizeit engagieren, ohne eine feste Anbindung an einen Verein. Der zeitliche Umfang der Aktivität sollte selbst bestimmt sein, die Inhalte frei wählbar. Der Wunsch nach derartigen leicht zugänglichen Aktivitäten ist größer geworden. Die Menschen benötigen eine Mitte, die vermittelnd zur Seite steht, aber keine „vertragliche“ Bindung erfordert.
So können generationsübergreifende Begegnungen initiiert und unterstützt werden. Die Kompetenz, Lebens- und Berufserfahrung sowie das lebenslang erworbene Wissen älterer Menschen soll genutzt und in den verschiedenen Kompetenz-Netzwerken eingesetzt und in das Gemeinwesen eingebracht werden, um dort wertvolle Hilfe zu leisten.  
Wir möchten dem Menschen beim Erhalt, beim Aufbau und bei der Pflege ihrer sozialen Netze unterstützen und im Bedarfsfall zur Seite stehen.


Die Nachbarschaft ist wie ein Lebensmittel
Daher ist die Entwicklung und Förderung von Nachbarschaften eine elementare soziale, gemeindliche und kommunalpolitische Zukunftsaufgabe.

Die gewünschte Lebensqualität erhält der Mensch durch:

* Leben bedeutet die größtmögliche Unabhängigkeit eines jeden Menschen.
* Wohnen bedeutet die Mitbestimmung durch Gestaltung und Entwicklung der Lebensräume nach persönlichen Wünschen, Fertigkeiten      und Fähigkeiten.
* Begegnen bedeutet die Bedürfnisse nach sozialen Kontakten und Gemeinschaft in allen Phasen des Lebens.

Der Gedanke des sozialen Netzwerkes setzt hier an und ist zugleich von bemerkenswerter Schlichtheit.
Soziale Netzwerke als lokale Austauschsysteme von Wissen, Erfahrung und Zusammenarbeit tragen zu einer spürbaren Erhöhung der Lebensqualität der beteiligten Menschen bei und wirken sich nachhaltig auf das Gemeinwesen aus.
Ehrenamtliches Engagement ist eine gehaltvolle, lebendige und bewährte Praxis der Begegnung, des Austausches und der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen. Dies wird immer dann erreicht, wenn das Engagement den persönlichen Interessen und Neigungen der beteiligten Menschen entspricht.
Derartiges Engagement erfolgt auf Zeit und bezieht sich auf individuelle Themen. Pflichtbewusstsein als ehemals vorrangiges Motiv für ehrenamtliches Engagement tritt in den Hintergrund.
Das Gefühl der Zugehörigkeit und gemeinsames Erleben sind wichtige Motive für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Dies alles bedeutet, in sozialen Netzwerken neue Formen des Engagements zu entwickeln – auch bzw. gerade in der Altersgruppe der (Vor-) Ruheständler und älter werdender Menschen.
Die Leitidee der Netzwerkarbeit beinhaltet, dass soziales Engagement Spaß machen muss. Wer sich für andere engagiert, soll selber etwas davon haben.  Eigeninitiative braucht aber auch eine Anlaufstelle und eine Vermittlung zwischen Einzelpersonen und Interessengruppen.
Das aktive Miteinander und Füreinander der Generationen soll durch das Initiieren von verschiedenen Netzen im Generationen-Treff Enger unterstützt und gefördert werden. Personen oder Gruppen können den geschaffenen Raum vom Generationen-Treff Enger in der Werther Straße 22, 32130 Enger eigenständig nutzen, um die Möglichkeit der Interessengemeinschaften wiederzubeleben oder entstehen zu lassen.
Das offene Konzept bietet die Möglichkeit, „neue“ Wünsche einzubringen und selber umzusetzen. Die Ideen der Bürger und Bürgerinnen sollen kontinuierlich erfragt und erkundet werden, um diese bedarfsgerecht aufzugreifen und gemeinsam umzusetzen. Bereits vorhandene individuelle Initiativen können bei der Umsetzung unterstützt und gestärkt werden.
Wir heißen also Menschen willkommen, die in der nachberuflichen Lebensphase ihre beruflichen Erkenntnisse, Lebenserfahrung und Kompetenz gestalterisch einbringen möchten und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen.
Eine Planungsgruppe aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern begleitet diesen Prozess seit 1998 kontinuierlich.

Die Senior Experten helfen Ihnen beim Aufbau und Initiieren in Ihrer Kommune. Sie können sich gern an uns wenden unter


o Telefon: 05 224 - 937 563
o oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

        

         

 

   
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