Generationen Treff Enger war vom 26.06. bis 02.07.2016 am Bodensee.  

34 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der 7 tägigen Reise mit dem GTE bei herrlichem Sonnenschein an den Bodensee, teil.

 

Ausgangspunkt der Tagesfahrten war das Hotel Rebmanns- und Pilgerhof in Unteruhldingen-Mühlhofen in der Mauracher Bucht auf der einen Seite direkt am Bodensee und zur anderen Seite im Weinberg mit Blick auf das Kloster Birnau. Ein Highlight der Oberschwäbischen Barockstraße ist die Basilika Birnau. Malerisch auf einem Hügel zählt die Wallfahrtskirche zu den außergewöhnlichsten Barockkirchen Süddeutschlands. Gerne wird die Wallfahrtskirche auch als Barockjuwel am Bodensee bezeichnet. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Blick über den See bis zu den Schweizer Alpen.
Jeden Morgen wartete auf die Teilnehmer/innen nach dem Frühstück eine kleine Bewegungseinheit mit Musik direkt am Bodensee.

Am Montag führte die Tagesfahrt durch Weinberge und Obstplantagen nach Meersburg. Die Kleinstadt liegt zwischen Friedrichshafen und Überlingen. Meersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees, am Übergang vom Obersee zum Überlinger See auf einer Höhe von 400 bis 500 Metern. Allein zwischen Unter- und Oberstadt besteht ein Höhenunterschied von 40 Metern. Beginnend vom Schloss und Burg Meersburg aus

über das Droste-Hülshoff Museum führten uns idyllische Gässchen

hinunter zum Hafen bis an die Seepromenade am Bodensee.

Am Nachmittag war dann schwimmen im Bodensee angesagt.

oder ein Besuch von Kloster Birnau...

oder ein Besuch in der Besenwirtschaft nach einem ausgedehnten Spaziergang....

oder beim gemeinsamen Abendessen....

oder beim gemeinsamen Abendessen und Zusammensein am Seeufer.....

oder kurz vor der täglichen Abfahrt aus dem Hotel............



Am Dienstag führte uns die Tagesfahrt in die Schweiz an den Züricher See nach Zürich und Einsiedeln in das Kloster Einsiedeln. Der Zürichsee ist reich an Resten prähistorischer Pfahlbauten und hat eine Länge von 40 Km und eine  mittlere  Tiefe von 49 Metern. Es folgte eine Busführung durch die Stadt Zürich.

am Züricher See

Die Stadt Zürich ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz mit einer imposanten Altstadt mit zahlreichen Läden und Gaststätten und einer Universität.

Blick von der Universität auf die Altstadt...

Vorplatz der Universität

Zu den grünen Lungen der Stadt zählen die ausgedehnten Waldgebiete von Adlisberg, Zürichberg, Käferberg, Hönggerberg und Uetliberg. Bedeutende Grünanlagen befinden sich auch entlang dem Seeufer Zürichhorn und Enge.  

Am Züricher See entlang ging es am Nachmittag weiter zum Kloster Einsiedeln mit seiner Abtei- und Kathedralkirche Maria Himmelfahrt und St. Mauritius. Es ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Einsiedeln im Kanton Schwyz. Die hier lebenden Mönche arbeiten in verschiedenen Bereichen des Klosters. Zu dessen Hauptarbeitsbereichen zählen das Gymnasium, die Wallfahrt, die Theologische Schule, die Pfarreiseelsorge sowie die Werkstätten, die hauptsächlich dem Unterhalt des Klosters dienen (Schreinerei, Malerei, Maurerei, Steinhauerei, Schmiede, Sanitär- und Elektrowerkstätte, Buchbinderei, Schneiderei, Garten, Sägerei, etc.).
Der Klostergemeinschaft steht der Abt vor, dem der Dekan (Prior) und der Subprior zur Seite gestellt sind. Sie bilden die Klosterleitung. Das Consilium ist ein Beraterkreis des Abtes und besteht aus gewählten sowie ernannten Mitbrüdern. Das Kapitel, die Versammlung aller Mönche des Klosters mit feierlichen Gelübden, berät und entscheidet über wichtige Aufgaben und Fragen der Klostergemeinschaft.

am Marienbrunnen....

Gruppenbild vor dem Marienbrunnen....

Eine schon besondere Begegnung der Wallfahrt konnten wir Zeuge werden, indem ein Jungbauer sich mit einem Jungbullen auf den Weg von Frankreich über Kloster Einsiedeln zum Bodensee uns vor dem Marienbrunnen am Kloster begegnete.

beim gemeinsamen Frühstücksbuffet im Pilgerhof.......

Am Mittwoch gab es eine idyllische Fahrt mit dem Apfelzügle, vorbei an   Obstbäumen, über Wiesen und Felder rund um den Hof Neuhaus bei Überlingen.

Die Fahrt mit dem Apfelzügle ist ein Erlebnis der besonderen Art.

 

Spannend erzählt der Zugführer über die Geschichte des Apfels, des Schwabenlandes, der Schweiz... begonnen bei Adam und Eva als auch von den griechischen Göttern und den Römern. Alles erzählt in witziger, spannender Manier. Der Landwirt Hans-Dieter Roth ist ein Unterhalter von großer Klasse, so schön, dass es dies noch gibt. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Vesper mit Produkten aus der Gegend und vom Hof.

Am nachmittag waren diverse Karten- und Brettspiele angesagt.......

oder auch schwimmen im Bodensee...........

 

Am Abend ging es zum Bunten Abend mit dem Bodensee Akkordeon Orchester Fiorini auf den Haldenhof oberhalb von Sipplingen am Bodensee. Der Hof „uff der Halden“, wie der Haldenhof in den frühesten Urkunden genannt wird, kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken.

je später der Abend.............

 

Heute präsentiert sich der Haldenhof mit herrlichem Ausblick auf den Bodensee und dem dahinter liegenden grandiosen Alpenpanorama, als gemütlicher Höhengasthof. Die große, schöne Außenterrasse wird von schatten spendenden Bäumen umrankt, darunter befindet sich die als Naturdenkmal eingetragene BURKHART-LlNDE. Sie trägt ihren Namen nach dem Minnesänger Burkhart von Hohenfels, einem Zeitgenossen des Walter von der Vogelweide.  

Am Donnerstag führte uns die Tagesfahrt zum Kloster und Schloss Salem und den Affenberg. Kloster Salem zählt zu den schönsten Kulturdenkmälern am Bodensee. Die einst mächtige Abtei der Zisterzienser vereint gotische Würde mit barocker Pracht. Im 19. Jahrhundert machten die Markgrafen von Baden die riesige Klosteranlage zu ihrem Schloss. Das beeindruckende Ensemble von mittelalterlicher Kirche und barocken Klostergebäuden gehört zu den herausragenden Kulturdenkmalen des Landes. Die umliegende, von den Zisterziensern gestaltete Landschaft bis hin zum Bodensee ist von bestechendem Reiz. Das weite Tal der Aach liegt inmitten einer der schönsten und historisch bedeutendsten Kulturlandschaften, dem Linzgau. Die Arbeit der Zisterzienser – Obst- und Weinbau, Getreideanbau, Forstwirtschaft und Fischfang – hat sich auch hier niedergeschlagen: Sie prägte die gesamte nördliche Bodenseeregion.

Am Mittag ging es weiter zum Affenberg nach Salem. Er ist ein Tierpark westlich von Salem im Bodenseekreis und zugleich Deutschlands größtes Affenfreigehege mit den hier lebenden Berberaffen. Weitere Highlights sind die hier vorhandenen  Storchenkolonien. Mitte der 70 er Jahre war der Weißstorch in vielen Gebieten ausgestorben. Der gezielten Wiederansiedlung von Störchen ist es zu verdanken, dass es in Baden-Württemberg wieder Störche gibt. Auch am Affenberg konnte durch die Wiederansiedlung von einigen Brutpaaren 1978 eine freifliegende Kolonie etabliert werden. Obwohl man die Gründerpaare am Zug gehindert hat und diese somit Ihren Zugtrieb verloren haben, ziehen deren Nachkommen wieder bis nach Afrika oder Südspanien. Damwild, zahlreiche  Wasservögel und Karpfen findet man auf dem Rundweg entlang des malerischen Weihers.

Am Freitag führte uns die Fahrt entlang des Bodensees über Immenstaat nach Friedrichshafen zum Zeppelinmuseum und einem anschließenden Bummel durch die Geschäftsstraßen und Seepromenade. Friedrichshafen ist eine Mittelstadt am nördlichen Ufer des Bodensees und nach Konstanz die zweitgrößte Stadt am Bodensee. Das Zeppelin Museum feierte am 2.07.2016 sein 20jähriges Bestehen und ist ein Erlebnisort der besonderen Art: Es bietet die weltweit umfangreichste und bedeutendste Sammlung zur Geschichte und Technik der Zeppelin-Luftschifffahrt. Außerdem zeigt die Kunstsammlung Werke aus fünf Jahrhunderten - und setzt diese in Bezug zur Zeppelingeschichte. Glanzpunkte bilden Arbeiten von Otto Dix und Max Ackermann. Seit 1996 ist das Museum Publikumsmagnet für Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt.
Der Rundgang durch das Museum startet im Medienraum, in dem auf großer Leinwand Filmdokumentationen berühmter Originalaufnahmen zu den wichtigsten historischen Ereignissen zu sehen sind. Ein 3D-Film macht außerdem die imposante Größe der Luftschiffe erlebbar. Die erste große Ausstellungshalle im Erdgeschoss widmet sich dem bekanntesten und größten Zeppelin-Luftschiff: der LZ 129 Hindenburg. Hier wird eine Luftschiffreise in den 1930er Jahren nach Nord- und Südamerika erlebbar. Neben den notwendigen Reisevorbereitungen wird der Luxus an Bord des fliegenden Hotels veranschaulicht.

Desweiteren kann man die Ballonkapsel mit der Felix Baumgartner seinen legendären Aufstieg ins All begann und aus 39 Kilometern Höhe dann absprang, als auch den von ihm getragenen Raumanzug, besichtigen.

Mit der gemeinsamen Bodenseeschifffahrt von Friedrichshafen nach Meersburg  endete dann diese traumhafte Reise an den Bodensee.

ein Blick auf den Hafen von Friedrichshafen von der Seeseite......

Ungestört in schönster Natur, direkt vor dem Hotel am eigenen Badestrand mit Liegewiese und Bootssteg war auch noch täglich Zeit, die Seele baumeln zu lassen, verzaubert von der herrlichen Landschaft mit Blick über den See.

Ein geselliger Abschlussabend sorgte für viel Stimmung und gute Laune.

Hier nun die Siegerinnen und Sieger dieses Abends mit wertvollen Sachpreisen................

Die Reise endete mit sieben Tagen Sonnenschein und nur einem Gedanken- wo würde uns in 2017 die gemeinsame Reise nur hinführen?????

Günter Niermann

   
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