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Die menschenfreundliche Kommune

Angehörige zwischen Hingabe Pflichtgefühl und Verzweiflung, Vortrag mit Annelie Keil aus Bremen

Pressebericht der NW vom 23.03.18

 

Am Montag, dem 19.03.2017 fand eine Informationsveranstaltung mit der Gesundheitswissenschaftlerin und Soziologin Annelie Keil aus Bremen im Haus Stepahnus in Hiddenhausen vor 72 Zuhörer/innen statt. Hierbei handelte es sich um eine Veranstaltung im Zusammenhang mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford und der interkommunalen Vernetzung von Selbsthilfegruppen Demenz im Kreis Herford.

Das Thema lautete: " Wenn das Leben um Hilfe ruft- Angehörige zwischen Hingabe, Verzweiflung und Pflichtgefühl"

Zu empfehlen ist das Buch mit dem gleichen Titel von Annelie Keil. Der Pflegenotstand in Deutschland ist mehr als fehlendes Geld, fehlendes Personal, fehlende Strukturreformen und fehlender politischer Mut.  Darüber müssen wir streiten und dafür kämpfen. Uns allen aber dürfen die Einsicht und die Haltung nicht abhanden - kommen, dass wir selbst- und mitverantwortlich als Angehörige in eine menschliche Gemeinschaft geboren wurden. Unsere gemeinsame Aufgebe besteht darin ein Zusammenleben zu gestalten das besonders dann von Respekt, Solidarität und Mitgefühl getragen sein muss, wenn die Lebensressourcen knapper und die Menschen krank, pflege- und hilfebedürftig werden.

Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Demenz im Kreis Herford mit Karin Alex und Günter Niermann, möchten 2 Experten den Angehörigen behilflich sein, vor Ort in Ihrer Kommune eine Selbsthilfegruppe zu initiieren und aufzubauen. Sie können sich gern unter den bekannten Telefonnummern an die Experten wenden.